Erstellt am 15. Dezember 2010, 00:00

Zurück zum Stammlokal. BLAUE GANS / Innerhalb von dreieinhalb Monaten soll das Restaurant im Seepark mit seinem Club 119 aufgebaut werden.

Noch sieht die »Blaue Gans« nicht sehr einladend aus. Ab April sollen die Gäste aber schon wieder kulinarisch verwöhnt werden.BBR  |  NOEN
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WEIDEN AM SEE / In einer Blitzaktion will Besitzer Bernhard Göschl die „Blaue Gans“ und den „Club 119“ im Seepark Weiden wieder aufbauen. Seit dem Brand am 8. Jänner stehen Restaurant und Bar leer. Mit den Bauarbeiten soll Mitte Jänner begonnen werden, im April möchte Göschl bereits eröffnen.

Momentan wird noch am Innenausbau des Restaurants geplant und an einem Licht- und Akustikkonzept gearbeitet. Dreieinhalb Monate Bauzeit müssen ausreichen, um das ausgebrannte Gebäude wieder zu revitalisieren. „Vorbereitet wird natürlich schon jetzt“, erklärt Göschl. Die Firma Holzbau Kast arbeite gerade an dem Dachstuhl, der schon im Jänner mit einem Kran auf das Gebäude gesetzt werde. „Dann kann sofort mit dem Innenausbau begonnen werden“, sagt Bernhard Göschl.

Mit einer neuen Strategie für das einstige Nobelrestaurant „Blaue Gans“ schlägt Göschl einen Weg in Richtung „Stammlokal für die Region“ ein.

Hochwertige regionale  Wirtshausküche

Gelingen soll ihm das „mit einer gehobenen qualitativ hochwertigen regionalen Wirtshausküche“, wie er selbst seine Linie beschreibt. Wer die Küche der „Blauen Gans“ in Zukunft führen wird, steht noch nicht fest. „Wir führen gerade Vorstellungsgespräche und sind im Auswahlverfahren. Da möchte ich noch keine Namen nennen“, zeigt sich Göschl noch zurückhaltend. Fest steht aber, dass das Lokal in einer Kooperationspartnerschaft geführt werden wird. Göschls Ziel: „Ein Lokal schaffen, in das man jeden Tag hin gehen möchte, ohne dass es im Geldbörsel schmerzt.“

Im exklusive Partyzelt, dass als Überbrückung für die Zeit in der es kein Restaurant und keinen Club 119 gab, direkt am Wasser aufgebaut wurde, darf weiter gefeiert werden. Ursprünglich wurde das Zelt für die Hotelgäste aufgestellt. Denn mit dem Club 119 ist auch der Frühstücksraum abgebrannt. „Wir haben nun entdeckt, dass wir mit dem Veranstaltungszelt eine neue Schiene im Seminar- und Eventtourismus bedienen können“, erzählt Göschl. Nicht nur für die verschiedensten Firmenveranstaltungen und Feste sondern auch für Hochzeiten habe sich das Zelt als perfekt erwiesen. Als förderungswürdig hat nun auch die Förderkommission der Landesregierung das Projekt erachtet.