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28.11.2011 | 12:51 |
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Online-Befragung zum Öffentlichen Dienst gestartet
(© APA (Pfarrhofer))
Im Rahmen des Reformdialoges für den Öffentlichen Dienst hat am Montag die erste österreichweite Online-Umfrage begonnen. Auf www.reformdialog.at sind alle Bürger eingeladen, sich an der Sammlung von Ideen für eine Weiterentwicklung des Öffentlichen Dienstes zu beteiligen.

Beamtenministerin Heinisch-Hosek appellierte an die Bürger mitzuhelfen, den Öffentlichen Dienst zukunftsfit zu machen.

Ausgangspunkt sind sieben Thesen und 50 Empfehlungen, die von Experten erarbeitet wurden. Vorgeschlagen wurden von den Fachleuten etwa die Schaffung einer internen Personalagentur, eine Erhöhung der Flexibilität sowohl zeitlicher als auch örtlicher Natur mit einem neuen Dienstrecht, die verstärkte Beschäftigung von Frauen im öffentlichen Dienst, die Schaffung altersgerechter Jobs sowie die Erarbeitung einer Strategie für umfassenden Datenschutz und Datensicherheit.

Auf Basis dieser Thesen der Fachleute werden nun alle Interessierten einladen, Ideen, Anregungen und Wünsche zur Zukunft des öffentlichen Dienstes bis Ende Jänner einzubringen. Konkret werden die Bürger danach gefragt, was ihrer Meinung nach passieren müsste, damit der Öffentliche Dienst das Prädikat "ausgezeichnet" verdient und welche konkreten Maßnahmen dafür gesetzt werden müssten. Alternativ ist eine Beteiligung auch per Post möglich.

Nach der Auswertung der eingebrachten Ideen finden über Österreich verteilt vier Dialogforen statt, das erste im März 2012 in Salzburg. Bei diesen eintägigen Veranstaltungen kommen Expertinnen und Experten aus der Praxis zusammen und diskutieren auf Basis der sieben Thesen und der Online-Beteiligung die Zukunft des Öffentlichen Dienstes. Ziel der Dialogforen ist es, bereits konkrete Maßnahmen herauszuarbeiten. Im nächsten Herbst ist eine neuerliche Bürgerbefragung geplant, bei der es um eine Priorisierung der Ideen gehen soll. Heinisch-Hosek hofft, dass in einem Jahr schon die ersten Ideen umgesetzt sein könnten.






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