Manfred Kölly ist wieder in seinem Element. Der Liste-Burgenland-Chef und Bürgermeister von Deutschkreutz will mit seiner Gemeinde den Verkauf der BEGAS-Anteile an das Land verhindern (siehe Seite 4). Würde der Verkauf scheitern (es müssen alle beteiligten Gemeinden zustimmen), droht einigen Orten im Burgenland der finanzielle Kollaps, denn die meisten Ortschefs haben das Geld aus den Anteil-Verkäufen schon fix in das kommende Jahresbudget eingerechnet. Mehr noch, in einigen Gemeinden sollen viele unbezahlte Rechnungen liegen, die nur mittels „BEGAS-Geld“ beglichen werden können.
Dass Kölly stets die Finger in offene Wunden legt, ist bekannt. Und dass er auf jeden Cent in seiner Gemeinde schaut, ebenso. Als Beispiel: Das Land Burgenland hat im Sommer die Gemeinden ersucht, die Werbetrommel für das große 90-Jahr-Jubiläumsfest vor dem Eisenstädter Landhaus am 4. September zu rühren. Dieser Bitte sind fast alle Gemeinden nachgekommen. So auch Deutschkreutz. Allerdings war Kölly auch der Einzige, der dafür eine Rechnung in der Höhe von 151,20 Euro (für die Ankündigung des Festes in der Gemeindezeitung) an das Land gestellt hat …
Hinter den Kulissen der Landes
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