Erstellt am 23. März 2011, 00:00

14 Minuten für 6,7 Kilometer. ZUGVERBINDUNG / Eine schnelle und lückenlose Anschlussverbindung von Deutschkreutz nach Horitschon wird gefordert.

HORITSCHON / Die Fahrzeit für Pendler vom Bahnhof Neckenmarkt/Horitschon mit dem Zug zum Bahnhof nach Deutschkreutz beträgt derzeit laut Horitschons Bürgermeister Peter Heger mit 14 Minuten doppelt so lange wie die Busverbindung. Laut Routenplaner benötigt man für die 6,7 Kilometer lange Strecke neun Minuten.

„Was wir brauchen, ist eine schnelle, bequeme und lückenlose Anschlussverbindung zum und vom Anschlussbahnhof Deutschkreutz. Oberstes Gebot dabei ist eine radikale Verkürzung der Fahrzeiten“, erklärt Heger. Er habe bei Landeshauptmann Hans Niessl, hinsichtlich des in der nächsten Woche stattfindenden Verkehrsgipfels mit Verkehrsministerin Doris Bures und ÖBB-Generaldirektor Christian Kern, vorgesprochen und ihn gebeten, im Interesse der Horitschoner Pendler dafür zu sorgen, eine Verbesserung herbeizuführen.

„Landeshauptmann Niessl hat mir versprochen diese Anliegen im Rahmen des Verkehrsgipfels nicht nur zur Sprache zu bringen, sondern gemeinsam mit seinen Verhandlungspartnern eine Lösung zu erarbeiten, die alle Beteiligten zufrieden stellen wird“, so Heger.

Neckenmarkts Bürgermeister Hans Iby dazu: „Wenn die Pendler wünschen, dass die Bahnstrecke elektrifiziert werden soll, wird die Gemeinde natürlich diesem Wunsch nachgehen. Die jetzige Fahrzeit ist zurzeit für die Pendler sehr mühsam.“ Sein Kollege Peter Heger glaubt außerdem, dass sich die Lage der Individualpendler mit der Errichtung einer Park&Ride Anlage in Horitschon und/oder dem Ausbau der bestehenden Park&Ride-Anlage in Deutschkreutz wesentlich verbessern würde.

Pläne für Vergrößerung  der Park&Ride-Anlage

Pläne für die Vergrößerung der Park&Ride-Anlage in Deutschkreutz sind bereits vorhanden. Deutschkreutz‘ Bürgermeister Manfred Kölly will jedoch im Land einen Antrag stellen, dass die Elektrifizierung von Deutschkreutz nach Horitschon nicht verwirklicht werden soll. Er findet, dass man das Geld für andere Zwecke nützlicher einsetzen könnte.