Erstellt am 04. April 2012, 07:56

155 Feuerwehrleute bei Waldbrand im Einsatz. GROSSEINSATZ /  Nur wenige Stunden nach Ende der Löscharbeiten, brannte der Wald nahe des ersten Brandorts erneut.

Massiver Löscheinsatz: Die Florianis konnten den Brand im Hötschl-Wald niederschlagen.  |  NOEN
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LUTZMANNSBURG /  Montag Nachmittag brach zwischen Kroatisch Geresdorf und Lutzmannsburg ein Waldbrand aus und hielt insgesamt 155 Feuerwehrleute von 13 Feuerwehren, aus Kroatisch Geresdorf, Kroatisch Minihof, Lutzmannsburg, Oberpullendorf, Unterpullendorf, Frankenau, Markt St. Martin, Nebersdorf, Großwarasdorf, Kleinwarasdorf, Kobersdorf, Nikitsch und Strebersdorf, auf Trab. Ehrenortskommandant Karl Weber entdeckte zufällig den Brand, als er von Deutschkreutz in Richtung Lutzmannsburg fuhr und alarmierte unverzüglich die Feuerwehr.

„Als wir ankamen, loderten die Flammen bis zu vier Meter hoch in den Himmel“, beschreibt ein Feuerwehrmann aus Lutzmannsburg. Die Löscharbeiten dauerten bis spät in die Nacht hinein. „Wir sind doppelt und dreifach mit Wasser drübergegangen“, berichtete Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Reidl.

Nur ein paar Stunden später am Dienstagmorgen stand der Wald etwa zwanzig Meter weit vom ersten Brandort entfernt, wieder in Flammen. Sechs Feuerwehren mussten ausrücken und waren zu Redaktionsschluss noch mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache laufen. Auch die Schadenshöhe stand zu Redaktionsschluss noch nicht fest. Ersten Informationen zu Folge dürften schon beim ersten Brand insgesamt vier Hektar Wald den Flammen zum Opfer gefallen sein.

Diskussion um Osterfeuer  nach häufigen Flurbränden

Aufgrund der ständigen Flurbrände, verursacht durch die extreme Trockenheit, gibt es im Bezirk Überlegungen, ob Osterfeuer überhaupt stattfinden sollen. Laut Bezirkshauptmann Klaus Trummer ist dies laut Verordnung von der Windgeschwindigkeit abhängig. Bei einer Windgeschwindigkeit von mehr als 20 Stundenkilometern dürfe kein Osterfeuer mehr stattfinden, so Trummer.