Erstellt am 09. Oktober 2013, 08:47

20 Schweine aus brennendem Wirtschaftsgebäude gerettet. Brandalarm hat es am Dienstagabend in Oberpullendorf gegeben: In einem Wirtschaftsgebäude im Ortskern war Feuer ausgebrochen.

APA15036910-2 - 09102013 - OBERPULLENDORF - …STERREICH: ZU APA-TEXT CI - Mitten im Stadtzentrum von Oberpullendorf war am Dienstag, 8. Oktober 2013, ein WirtschaftsgebŠude in Flammen gestanden. Rund 20 Schweine konnten von den Feuerwehr aus einem brennenden Stall ins Freie gebracht werden. +++ WIR WEISEN AUSDR†CKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GR†NDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEF†HRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLST€NDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ APA-FOTO: BEZIRKSFEUERWEHRKOMMANDO OBERPULLENDORF  |  NOEN, BEZIRKSFEUERWEHRKOMMANDO OBERPUL (APA)
Der Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Oberpullendorf hat Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Gegen 19.45 Uhr wurden die Helfer alarmiert, nachdem in einem Stall Feuer ausgebrochen war. Die Einsatzkräfte betätigten sich auch als Tierretter und brachten 24 Schweine in Sicherheit. Insgesamt waren knapp 100 Feuerwehrleute an den Lösch- und Aufräumarbeiten beteiligt, zog das Bezirksfeuerwehrkommando heute, Mittwoch, Bilanz.

Als erste Kräfte trafen die Wehren von Oberpullendorf und Steinberg am Brandort im Stadtzentrum ein. Schon bei der Anfahrt war der Schein der Flammen sichtbar. Die Helfer kümmerten sich zunächst um die Tiere im brennenden Stall. Feuerwehrleuten und Polizisten gelang es, alle Schweine aus dem Gebäude ins Frei zu bringen.

Benachbarte Objekte nicht betroffen

Einsatzkräfte legten zusätzlich zur Versorgung mit Wasser von den Hydranten aus der Umgebung auch eine Löschleitung vom nahen Stooberbach zu dem Wirtschaftsgebäude. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Objekte wurde dadurch verhindert.

Erschwerend für die Feuerwehrleute kam hinzu, dass am Dachboden Stroh gelagert war. "Das hat natürlich alles geglost", so Feuerwehr-Sprecher Jacob Schumann.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurden Atemschutztrupps benötigt, um das Stroh mit Mistgabeln auf Anhänger zu verladen, wo es gelöscht wurde. Um für die schweißtreibende Arbeit genügend Atemschutzträger zur Verfügung zu haben, wurden auch Feuerwehren aus Dörfl, Stoob, Neutal und Draßmarkt nachalarmiert.

Brandwachen bis zum frühen Vormittag

Erst nach 4.00 Uhr konnte deshalb "Brand aus" gegeben werden, so Schumann: "Die meisten Einsatzkräfte sind gegen 5.00 Uhr eingerückt." Brandwachen blieben noch bis zum frühen Vormittag an Ort und Stelle.

Bei den Löscharbeiten wurde niemand verletzt. Die Höhe des Schadens war zunächst nicht bekannt. Der Dachstuhl des Gebäudes wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen. Ermittler der Polizei begannen am Vormittag mit der Suche nach der Brandursache.