Erstellt am 02. April 2014, 08:02

25.486 Stunden freiwillig im Dienst. Bezirk / 15.126 Stunden im Rettungsdienst und 10.270 in den anderen Leistungsbereichen wurden im Bezirk bewältigt.

Ehrungen: Landesgeschäftsführerin Tanja Habeler-König (l.), Landtagsabgeordneter Rudolf Geißler (2.v.l.), Bezirksstellenleiter Franz Stifter (5.v.l.), Landesrat Peter Rezar (4.v.r.) und Landtagsabgeordneter Erich Trummer (r.) zeichneten Wolfgang Pauer und Sandra Friedl von den Betonwerken Friedl, Eduard Schlögl von Gneist Consulting, Wilhelm Leser von der Rathmanner GmbH und Manuela Klawatsch von der Sonnentherme aus. Dieses Jahr wurden Unternehmen geehrt, die Erste Hilfe-Kurse abhielten.  |  NOEN

Im Rathaussaal Oberpullendorf blickte die Bezirksstelle des Roten Kreuzes gemeinsam mit vielen Ehrengästen auf 2013 zurück. 15.216 freiwillige Stunden wurden im Rettungsdienst erbracht, 10.270 in allen anderen Leistungsbereichen, führte Bezirksstellenleiter Franz Stifter aus.

36 Ersthelfer und flächendeckendes Angebot

„Wenn man dies mit 20 Euro pro Stunde bewertet, so kommt man auf etwa 500.000 Euro“, so Stifter. 683 Notarzteinsätze und 913 Rettungseinsätze wurden bewältigt. „Von den 913 Rettungseinsätzen wurden 110 von der Außenstelle Deutschkreutz bestritten, es war wichtig, diese einzurichten“, so Dienstführender Alois Robic.

Dieser konnte auch berichten, dass es nun im Bezirk 36 First Responder, also qualifizierte Ersthelfer, gibt und dieses Angebot nun flächendeckend zur Verfügung steht. Landesrat Peter Rezar gratulierte zu den beeindruckenden Zahlen und führte aus: „Das Projekt First Responder bringt wichtige Minuten, einen Vorsprung, der Leben rettet.“ In einer multimedialen Präsentation zeigte man einige Höhepunkte des Jahres.

Landesgeschäftsführerin: „Bitte macht weiter so“

53 Mitarbeiter der Team Österreich Tafel verteilten 41.705 Kilogramm Lebensmittel an 115 Kunden. Vom Roten Kreuz wurden 38 Blutspendeaktionen organisiert, bei der 2.759 Blutkonserven gespendet wurden.

Bezirkssekretär Erwin Rathmanner führte aus, dass in den kommenden Jahren die Blutspendebusse eingestellt werden, man sei auf der Suche nach Räumlichkeiten in den Gemeinden. Er berichtete weiters: „Die Umstellung der Altkleidersammlung funktioniert hervorragend.“

Bürgermeister Rudolf Geißler: „Danke an die Hauptberuflichen und Ehrenamtlichen, das ist wichtig und eine gegenseitige Ergänzung.“ Im abgelaufenen Jahr waren 254 Freiwillige, 22 Hauptberufliche und 24 Zivildienstleistende im Einsatz. Landesgeschäftsführerin Tanja Haberler-König gratulierte zum vorbildlichen Engagement der Bezirksstelle und meinte: „Bitte macht weiter so.“