Erstellt am 01. Mai 2013, 00:00

51-Jähriger drohte sich umzubringen. Vorfall / Ein 51-jähriger Mann verkündete in einer Konditorei in Neckenmarkt sich umbringen zu wollen und eine Waffe zu haben.

NECKENMARKT / Zu einem kuriosen Vorfall kam es am Dienstag der Vorwoche in einer Konditorei in Neckenmarkt. Ein 51-Jähriger drohte, dass er sich umbringen werden und auch eine Waffe habe. Alle Personen, die sich ihm nähern, würde er erschießen. Bürgermeister Hans Iby saß zur selben Zeit mit drei Freunden im Gastgarten eines anderen Lokals, welches sich in der Nähe der Konditorei befindet. „Mir wurde kalt und deshalb holte ich mir meine Jacke aus dem Auto. Auf einmal sah ich drei Polizeiautos vor der Konditorei in der Langen Zeile stehen. Zuerst dachte ich die Polizisten führen Alkoholkontrollen durch“, schilderte Ortschef Hans Iby. Ihm kam die Situation etwas komisch vor, da die Polizisten Schusswesten trugen. „Die Polizisten sagten nur zu mir, ich solle gehen, da es eine gefährliche Situation sei. Anschließend fragten sich mich, ob ich die drei Wagenbesitzer kenne, die vor der Konditorei parkten. Zwei der Männer konnte ich per Anruf rausholen. Die drei Männer hatten gar nicht mitbekommen, dass der 51-Jährige solche Aussagen von sich gab“, so Iby. Den dritten Autobesitzer holte der Ortschef selbst aus dem Lokal heraus. „Ich habe bemerkt, dass die Chefin der Konditorei riesige Angst hatte und ich riet ihr, dass sie auf das Klo verschwinden solle. Der dritte Mann ging mit mir aus der Konditorei raus und die Chefin verschwand im Klo“, schilderte Iby. Anschließend griff die Polizei ein und holte den 51-Jährigen heraus. Nachdem der Mann von der Polizei überwältigt und festgenommen worden war, stellte sich heraus, dass er psychisch krank ist. Der 51- Jährige wurde in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert.