Erstellt am 25. Mai 2011, 07:52

Alles andere als Verschwendung. MICHAELA TANZLER über Initiativen für erneuerbare Energie.

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Energie aus erneuerbaren Quellen kann es gar nicht genug geben. Spätestens seit der Katastrophe in Japan sollte klar sein, dass Atomenergie keine vernünftige Alternative zu den zur Neige gehenden fossilen Brennstoffen darstellt. Wenn nun in Zeiten wie diesen Deutschkreutz‘ Bürgermeister Kölly verkünden kann, dass mit dem achten Deutschreutzer Windrad das Mittelburgenland (rechnerisch) Stromautarkie erreicht hat, dann ist das ein toller Erfolg, auf den man zurecht stolz sein kann. Auch die Gemeinde Neckenmarkt kann sich freuen, dass seit der Errichtung der Fernwärme im Jahr 2004 der Anteil von Holz an der Wärmeproduktion von 48 Prozent auf 67 Prozent gesteigert werden konnte. Dass das Potenzial im Bereich erneuerbarer Energie – auch hinsichtlich neuer Jobs – noch groß ist, zeigt die geplante Ansiedelung von Energieunternehmen in Neckenmarkt. Die Erfolge sollten daher Ansporn sein, den eingeschlagenen Energie-Weg weiter zu gehen, was die Gemeinden ohnehin planen. Denn jede Anstrengung, die auf Energiesparen und Energieautarkie abzielt, ist – selbst wenn der Weg manchmal mühsam ist oder in einer Sackgasse zu enden scheint – sicher keine Energieverschwendung.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at