Erstellt am 14. März 2012, 00:00

Antrag: „Wohnqualität statt Ballermann“. SICHERHEITSANALYSE / Einstimmig beschloss der Gemeinderat auf Antrag der SPÖ die Erarbeitung einer Sicherheitsstrategie.

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OBERPULLENDORF / Auf Antrag der SPÖ-Fraktion fand am Montag eine Gemeinderatssitzung mit drei Punkten statt. Unter dem Titel Wohnqualität statt Ballermann forderte die SPÖ 1) dass die Erarbeitung einer Sicherheitsstrategie in Auftrag gegeben wird, 2) die Bürger in diese Erarbeitung mit einbezogen werden und 3) der Bürgermeister beauftragt wird, dementsprechende Anbote einzuholen. Dies wurde auch einstimmig beschlossen.

Die SPÖ wünscht sich, dass auch die Wagner Sicherheits GmbH ein Anbot legen soll. „Die Firma hat einen ausgezeichneten Ruf und hervorragende Referenzen. Herbert Wagner ist der einzige gerichtlich beeidete Krisenmanager Österreichs und bei Großveranstaltungen wie dem Nova Rock im Einsatz“ erklärte die neue SPÖ-Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer, die schon ein Gespräch mit Wagner geführt hat. Demnach würde eine derartige Sicherheitsanalyse rund 500 Euro kosten.

Von den Referenzen Wagners ist auch ÖVP-Bürgermeister Rudolf Geißler überzeugt, der auf Empfehlung bereits ebenfalls mit diesem Kontakt aufgenommen hatte und ihn am kommenden Freitag treffen wird. Außerdem berichtete er, dass er auf der Bezirkshauptmannschaft ein Ansuchen für zusätzliche Polizei-Präsenz gestellt, ein Anbot von der Firma S.I.S.S. Security eingeholt und Kontakt zur Firma NUA Umweltanalytik aufgenommen hat betreffend Infos und Anbot für eine mögliche Lärmmessung.

„Ich bin froh, wenn Initiativen gesetzt werden, weil ich das Gefühl habe, dass das Ganze eine breitere Basis bekommt. Zeitweise habe ich mich als Einzelkämpfer gesehen“, so Geißler. Auch der anderen SPÖ-Forderung stimmte er zu: „Die Einbindung der Bürger ist selbstverständlich.“ Dass sehr viele Bürger an der Lösung des Problems interessiert sind, wollten Walter Kovacs und Emmerich Pendl als Vertreter der Anrainer mit einer Unterschriftenaktion in der Innenstadt beweisen. Sie konnten dem Gemeinderat von 153 Unterschriften berichten.

Personelle Wechsel in  der SPÖ-Fraktion

Bevor über das Nachtleben diskutiert wurde, wurden die angekündigten Wechsel innerhalb der SPÖ vollzogen. Elisabeth Trummer war von ihrer Fraktion einstimmig zur Vizebürgermeisterin gewählt worden. Außerdem wurde sie Obmannstellvertreterin im Finanz-, Infrastruktur- und Wirtschaftsausschuss und zog in den KG-Beirat ein. Der scheidende Vize Markus Perl, der sein Mandat weiter ausübt, wurde Mitglied im Prüfungsausschuss. Dessen neuer Obmann heißt Norbert Hoffmann.

Glückwunsch: Nach der Angelobung durch Bezirkshauptmann-Stellvertreterin Ursula Korner (l.) gratulierten als erstes Bürgermeister Rudolf Geißler (Foto links) und Gatte Bezirkshauptmann Klaus Trummer (Foto rechts) der frischgebackenen Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer. Ihr Motto: Engagieren statt lamentieren!