Erstellt am 26. Juni 2013, 00:00

„Atmendes“ Haus für Raiding. Projekt / Der japanische Architekt Hiroshi Hara will ein immer atmendes Haus in Raiding schaffen. Sein Wohnkonzept wurde auf einen Würfel von fünf Meter Kantenlänge reduziert.

Bei der Projektvorstellung: Der japanische Botschafter Shigeo Iwatani mit Gattin, Architekt Hiroshi Hara, Initiator Roland Hagenberg, Ortschef Markus Landauer, Künstler Karl Meyer, Eduard Kutrowatz und Dominik Petz.  |  NOEN

RAIDING / Rechtzeitig zum offiziellen Projektstart vom Hara Haus kam der japanische Architekt Hiroshi Hara nach Raiding. Das erste Projekt der Raiding Foundation – das Storchenhaus des Architekten Fujimori – hat bereits seine Türen geöffnet. Geschwungene Wände werden im Hara-Haus wichtige Designelemente sein. Diese sind auch typisch für den japanischen Architekten. Hara will ein immer „atmendes“ Haus erschaffen.

Das Gebäude soll aus Holz bestehen und mit Aluminium verschalt werden. „Es war für mich eine Herausforderung in die traditionelle Welt von Franz Liszt etwas Modernes hineinzubringen“, erklärte Hara. Aus diesem Anlass erschien nun auch der dritte Katalag der Raiding Foundation – dieser stellt sowohl Arbeiten von Hiroshi Hara vor als auch die des Schweizer Künstlers Karl Meyer. Während Hara in Raiding von seinen Monumentalbauten abgeht, und sein Wohnkonzept „Hara Haus“ auf einen Würfel von fünf Meter Kantenlänge reduziert, schlägt Meyer den entgegengesetzten Weg ein. Tonfiguren, die nur wenige Zentimeter groß sind und von denen er bereits 15.000 geformt hat, dienen ihm als Vorlage für eine zukünftige zehn Meter hohe Freilandskulptur in Raiding. Tausende seiner Mikro-Skulpturen sind nun in der Galerie der Raiding Foundation während der Ausstellung „Menschenwolke“ rund um die Uhr zu sehen.