Erstellt am 06. Januar 2016, 05:08

B61a: Arbeiten im Plan. Zwei Kreisverkehre und vier Brückenobjekte sind fertiggestellt, Anfang 2016 soll der Kreisverkehr bei Steinberg-Dörfl folgen.

 |  NOEN, zVg

37 Millionen Euro stellt der Bund für die Finanzierung der B61a, der Verlängerung der S31, von Oberpullendorf/Steinberg-Dörfl bis zur Staatsgrenze nach Rattersdorf zur Verfügung. Bis Dezember 2015 wurden davon rund 15,4 Millionen verbaut. Das neue Straßenstück ist etwa 10 Kilometer lang.
Burgenländische Wirtschaft "im Einsatz"

Zurzeit sind 73 Mitarbeiter auf dem Baulos „B61a“ tätig. „Eine mittelburgenländische Baufirma wurde mit der Bauausführung beauftragt. Neben burgenländischen Arbeitskräften kommen auch burgenländische Subunternehmen zum Zug“, heißt es von der zuständigen Abteilung 8 der Landesregierung. Von den neun Brückenobjekten sind vier bereits fertiggestellt, bei den restlichen fünf laufen die letzten Fertigstellungsmaßnahmen. Dabei wurden etwa 5.800 Kubikmeter Beton und 770 Tonnen Stahl verarbeitet.

Ausbau Anfang 2016

Zwei neue Kreisverkehre wurden schon fertiggestellt, der bestehende Kreisverkehr S31/B50 bei Steinberg-Dörfl soll Anfang 2016 umgebaut werden.

Die Arbeiten liefen bis zum Spätherbst auf Hochtouren und konnten durch die milden Temperaturen auch zügig fortgesetzt werden.

Es wurden Leitungsverlegungen, der offene Abtrag für die Hauptfahrbahn, bodenverbessernde Maßnahmen, Dammschüttungen und Kleinbauwerke fertiggestellt. Weiters wurde in einigen Teilbereichen das Oberbauplanum fertiggestellt, sodass erste Asphaltierungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Außerdem werden laufende Arbeiten bei den Anschüttungen für die Geländemodellierung, für die Herstellung weiterer Dammkörper und umfangreiche Entwässerungsarbeiten durchgeführt.

EU-Projekt soll im Mai eingereicht werden

Die Verkehrsfreigabe ist für das Jahr 2017 geplant.

Für Planung und Errichtung der B61a auf dem ungarischen Staatsgebiet wird von Österreich und Ungarn um eine EU-Förderung angesucht. Im August präsentierten Straßenbaulandesrat Helmut Bieler und Baudirektor Wolfgang Heckenast das erste gemeinsame Straßenbau-EU-Projekt zwischen Österreich und Ungarn, das auch die B61a umfasst. Diesbezügliche Planungsleistungen für das Vor- und das Einreichprojekt wurden im Herbst vergeben, nach derzeitigem Stand soll es im Mai 2016 eingereicht werden. Für das letzte Stück bis zur Grenze in Rattersdorf laufen die Gespräche mit den ungarischen Partnern.„Es sind sehr gute Gespräche, die Zusammenarbeit ist sehr gut“, so Baudirektor Wolfgang Heckenast. Für Jänner 2016 ist im Rahmen der österreichisch-ungarischen Expertengruppe eine nächste Besprechung geplant, bei der über die vorliegenden Trassenentwürfe und die weitere Vorgangsweise in der Verfahrensabwicklung gesprochen werden soll.