Erstellt am 09. November 2011, 00:00

Bacchus-Preis für Wolfgang Böck. WEINTAUFE ÖSTERREICH / Der Taufwein ist ein Blaufränkisch 2011 und kommt aus dem Winzerkeller Neckenmarkt und wurde im Deutschkreutzer Vinatrium gesegnet.

Bacchuspreisträger: Wolfgang Böck mit Willi Klinger, Josef Pleil, Präsident Österreichischer Weinbauverband und Andreas Liegenfeld.ROZNYAK  |  NOEN
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DEUTSCHKREUTZ / Im ehrenvollen Ambiente des Vinatrium in Deutschkreutz wurde am vergangenen Donnerstag die Segnung und Namensgebung des jungen Weins 2011 von Monsignore Ernst Zonschitz zelebriert.

Taufwein kommt aus  Neckenmarkt

Der Taufwein, ein Blaufränkisch 2011 aus dem Winzerkeller Neckenmarkt, bekam den Namen „Felix Austria - glückliches Österreich“. Die Weintaufe Österreich ist zudem einmal im Jahr würdiger Rahmen für die Verleihung des renommiertesten Weinpreises Österreichs: dem Bacchuspreis. Dieser Preis wird traditionell an Persönlichkeiten verliehen, die herausragende Verdienste für die österreichische Weinkultur leisten.

Die Bacchuspreisträger sind zudem die Namenspaten für den jährlichen Taufwein. Andreas Liegenfeld, Landesrat und Präsident des burgenländischen Weinbauverbandes, und Willi Klinger, Geschäftsführer des Österreich Wein-Marketing, übergaben feierlich im Anschluss an die Laudationen den Bacchuspreis in der Kategorie national an Wolfgang Böck, und in der Kategorie international den Schweizer Weinjournalisten Andreas Keller und Susanne Scholl. Wolfgang Böck lebt mit seiner Frau, der burgenländischen Architektin Sonja Kremsner, und seinem Sohn teils in Wien, teils im Burgenland. Böck wurde für den Bacchuspreis nominiert, weil er sich seit Jahren für den burgenländischen Weinbau einsetzt und dies in allen seinen Tätigkeiten unter Beweis stellt. Nicht nur literarische Darbietungen, sondern auch sein vorbildlicher Einsatz für den heimischen Wein machen ihn zum Weinbotschafter. Weinlesungen und die Kobersdorfer Festspiele, bei denen der Wein große Beachtung findet, sind nur einige „weinige“ Aktivitäten von Wolfgang Böck.

Während Josef Prölls Karriere in der österreichischen Politik, in der er auch sechs Jahre Landwirtschaftsminister war, lag ihm der österreichische Wein und das Wohl der Winzer immer besonders am Herzen. Als Zeichen der Wertschätzung, Anerkennung und Dankbarkeit für seine Verdienste wurde Pröll der Ehrenring des Österreichischen Weinbauverbandes verliehen.

Guter Jahrgang wird von  den Winzern erwartet

Die heimischen Winzer erwarten nicht nur was die Qualität angeht, einen guten Jahrgang. Auch die Erntemengen mit über 715.000 Hektolitern im Burgenland liegen mit 54 Prozent über dem mageren Vorjahr.

Mit diesen Weinmengen können die Winzer nun auch international wieder besser auftreten und verlorene Märkte zurückgewinnen. „Die Nachfrage ist groß. Wir werden heuer die Weine teilweise auch früher in die Flaschen füllen, um diese Märkte bedienen zu können. Mit diesem Jahrgang können wir den Markt wieder zurückerobern“, schilderte Agrarlandesrat Andreas Liegenfeld.