Erstellt am 14. September 2016, 12:01

von BVZ Redaktion

Bilanz: Bäder gingen baden. Aufgrund des unbeständigen Wetters mussten die Schwimmbäder und Seen im Bezirk teils deutliche Einbußen hinnehmen.

Genossen einen heißen Tag: Valentina, Aisha und Maria erfrischten sich am Naturbadesee Markt. St. Martin.  |  Graf

„Dieses Jahr war ein ganz schlechtes Jahr. Gegenüber vergangenem Jahr hatten wir 60 Prozent weniger Besucher am Sonnensee und gegenüber dem Gesamtdurchschnitt der vergangenen Jahre ein Drittel weniger Besucher“, bringt es Ritzings Bürgermeister Walter Roisz auf den Punkt.

„Normalerweise haben wir an starken Tagen zwei- bis dreitausend Leute, dieses Jahr war der stärkste Tag, ein Sonntag mit 1.100 Besuchern“, so Roisz. Auch in Draßmarkt gab es einen leichten Rückgang bei Saison- und Tageseintritten.

„Die Preise und die Anlagen im Bad können es nicht sein, vielleicht liegt es daran, dass sich viele bereits zuhause einen Swimmingpool gebaut haben oder vielleicht spielte auch das Wetter eine Rolle“, so Draßmarkts Bürgermeister Rudolf Pfneisl. In Kobersdorf verbucht man im Vergleich zum Vorjahr 1.864 weniger Tageseintrittskarten und 39 Saisonkarten.

"Es ist nicht so gut wie im vergangenen Jahr“

Ortschef Klaus Schütz meint, dass der vorige Sommer in puncto Wetter spitze war und es durchgehend schön war. „Heuer gab es doch einige Wochenende, wo es nicht so schön war“, erklärt sich Klaus Schütz den Rückgang. In Markt St. Martin kann man noch keine genauen Zahlen nennen, da man die Abrechnung des Naturbadesees erst gemeinsam mit der des Campingplatzes Ende September macht.

„Aber es ist nicht so gut wie im vergangenen Jahr“, meint Bürgermeister Rudolf Steiner. Auch die Besucherzahlen des Kaisersdorfer Freibades werden erst bei der nächsten Gemeinderatssitzung präsentiert. Man habe aber weniger Eintritte als im Vorjahr registriert, so Amtsleiter Ludwig Lapatschek.

Ganz zufrieden zeigt man sich in Oberpullendorf. „Mit dem vergangenen Jahr zwar nicht zu vergleichen, aber es war nicht so schlimm wie vielleicht im Vorhinein erwartet“, so Amtsleiter Christian Stibi. In Oberpullendorf konnte man sich bis 4. September im Freibad erfrischen. 40 Prozent weniger Umsatz verzeichnete man im Schwimmbad in Lockenhaus.

„Mit dem Saisonkartenverkauf sind wir sehr zufrieden, der Einbruch war jedoch bei den Tageskarten stark bemerkbar“, so Bürgermeister Christian Vlasich. Mit Schulbeginn hat man das Schwimmbad zugesperrt. „Es hat ja niemand damit gerechnet, dass es jetzt doch noch so lange warm bleibt“, so der Lockenhauser Bürgermeister.

In Deutschkreutz kann man noch baden

Die Badesaison verlängert hat man in Deutschkreutz. „Wir haen noch offen, wir sind da flexibel, wenn das Wetter passt. Diese Woche ist das Freibad auf jeden Fall noch offen“, so Bürgermeister Manfred Kölly.

Auch in Neutal hatte das Freibad länger offen, man hatte bis Montag dieser Woche geöffnet. „Der letzte Badetag der Saison war auch sehr erfolgreich. Bei den Saisonkarten sind unmerklich weniger verkauft worden. Wir haben sehr treue Stammgäste, die das Bad offensichtlich sehr schätzen. Grundsätzlich bin ich froh, dass das Bad auch in einer schwierigen Zeit gut angenommen wird“, so Bürgermeister Erich Trummer.