Erstellt am 11. November 2015, 05:13

von NÖN Redaktion

Bintinger ist neuer KUGA-Chef in Großwarasdorf. Manuel Bintinger wurde zum neuen Vorsitzenden der KUGA in Großwarasdorf gewählt. Er löst damit Gerlinde Stern-Pauer nach 13 Jahren ab.

Der neue Vorstand der KUGA: Josko Vlasich (Koordinator), Veronika Meszarits (Kassierin), Julia Karall (Schriftführerin), Mani Bintinger (Vorsitzender), Florian Pauer (Vorsitzender-Stellvertreter), Marco Zvonarich (Kassier-Stellvertreter) und Nikola Zeichmann (Schriftführerin-Stellvertreter) sowie Mirjam Kaar (Vorsitzender-Stellvertreter - nicht am Foto). Foto: Roznyak  |  NOEN, Kim Roznyak
Im Zeichen des Generationenwechsels stand die ordentliche Generalversammlung der KUGA. „,Bewährtes weiterentwickeln und Neues wagen‘ wird das Motto der KUGA für die nächsten Jahre sein. Leitlinie sind die in den Statuten festgeschriebenen Ziele“, fasste der neugewählte Vorsitzende Manuel Bintinger die Aufgabenstellung zusammen.

Themen heute so aktuell wie vor 33 Jahren

Die Förderung der Mehrsprachigkeit im Burgenland, die Organisation von Kulturveranstaltungen, die Ausweitung des Kultur- und des Bildungsangebotes in der Region, die Förderung kreativen Schaffens sowie die Förderung der interkulturellen Kommunikation durch Kurse, Workshops und Diskussionen sind Ziele, die heute so aktuell sind wie vor 33 Jahren bei der Gründung. Bindeglied zwischen den Generationen KUGA I und KUGA II wird Gründungsmitglied und erster KUGA-Geschäftsführer Joško Vlasich sein.

„Die Generation KUGA II ist angetreten, um Verantwortung zu übernehmen. Während andere Organisationen Probleme mit dem Nachwuchs haben, können wir gleichsam aus dem Vollen schöpfen“, freuen sich die scheidenden Vorstände Gerlinde Stern-Pauer, Jelka Zeichmann-Kocsis und Hans Linzer.

Dass die Generation KUGA II bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, sieht man auch an der Bereitschaft, eine Asylwerberfamilie in der KUGA aufzunehmen.

„Für uns Junge ist es an der Zeit, der KUGA etwas zurück zu geben. Wir haben aus dem Vertrauen und dem Entgegenkommen der ‚Generation KUGA I‘ über Jahre hinweg Energie und Motivation geschöpft. Dieses Geschenk ‚Energie‘, welche es ermöglicht hat, unserer Kreativität Raum zur Entfaltung zu gewähren, möchten wir nun in die KUGA zurückfließen lassen. Unsere Akkus sind voll geladen. Es lebe die Kultur. Es lebe die KUGA“, so der neue Vorsitzende Bintinger.