Erstellt am 04. Juni 2014, 08:37

von NÖN Redaktion

Biri wurde eröffnet. Neues Naturschutzgebiet / Ehrengäste wanderten ins Stoober Biri und besichtigten bei der Eröffnung die 140 verschiedenen Obstsorten.

Wanderten: Franz Josef, Christoph Graf, Josef Rathmanner, Niki Berlakovich, Ortschef Bruno Stutzenstein, Christian Holler, Klaudia Friedl und Vize Josef Stibi.  |  NOEN, zVg

Am vergangenen Sonntag wurde das Landschaftsschutzgebiet Noplerberg-Biri feierlich durch Ortschef Bruno Stutzenstein, Vize und Obmann des Obstbauvereines Josef Stibi, Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl und Nationalrat Niki Berlakovich feierlich eröffnet.

Lebensraum für weit über 1.000 Arten

Nach der Wanderung vom Tennisplatz ins „Biri“ fand eine Segnung statt. Auf einer Fläche von etwa 100 Hektar befindet sich ein Mosaik aus Streuobstwiesen, Rainen, Hecken, Feldwegen und kleinen Ackerflächen. Der Baumbestand mit etwa 4.000 großkronigen Obstbäumen ist gekennzeichnet durch eine besondere Vielfalt an Birnen, Kirschen, Äpfeln, Zwetschken und Edelkastanien.

Weiters bietet das „Biri“ den Lebensraum für weit über 1.000 Arten. Die Basis für die große Vielfalt bilden die artenreichen Glatthaferwiesen des Gebiets, die in unterschiedlichster Ausprägung vorhanden sind, sowie die vielfältigen Obstbaum- und Gehölzerbestände. Als besonders wertvoll hat sich der Anteil an Altbäumen erwiesen, welche möglichst lang erhalten werden sollen, da diese Lebensgrundlage für viele Tiere sind. Das Gebiet beherbergt etwa 140 Obstsorten, davon wurden von 64 besonders seltenen bzw. einzigartigen Sorten bereits Edelreiser geschnitten und Jungbäume für die Wiederbepflanzung gezogen. Die Mitglieder des Obstbauvereins entfernen laufend Misteln aus dem „Biri“, was einen wichtiger Beitrag zur langfristigen Erhaltung der Obstbäume darstellt.