Erstellt am 24. Dezember 2014, 05:03

von NÖN Redaktion

Umweltdienst: Wieder fing Müll Feuer. Rasche Hilfe der Feuerwehr, top Brandschutzbeauftragte und modernste Brandschutztechnik verhinderten Schlimmeres.

Löscheinsatz: Die Stadtfeuerwehr musste wieder zum benachbarten Umweltdienst ausrücken.  |  NOEN, Stadtfeuerwehr

Wie schon im Juli kam es am Samstag zu einem Brand in der allgemeinen Aufbereitung des Umweltdienstes Burgenland, jener Halle, wo der Müll übernommen wird. Dort gelagerter Abfall hatte sich selbst entzündet. Um 10.34 Uhr heulten in Oberpullendorf die Sirenen. „Ich habe im Büro Rechnungen abgearbeitet und bin schauen gegangen, was los ist“, berichtet Geschäftsführer Rudolf Haider.

Gefahr durch Abfall: „Es braucht nur Nagellack dazukommen“

Als die Stadtfeuerwehr binnen kürzester Zeit mit dem Kommandofahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug anrückt, hat der Geschäftsführer den Florianis bereits das Tor geöffnet. Der Brand kann dann rasch mittels Hochdruck und C-Rohr bekämpft und durch dieses flotte Vorgehen ein Großbrand verhindert werden.

„Wir konnten den Brandherd dieses Mal genau lokalisieren. Dieser hausmüllähnliche Gewerbeabfall kommt aus einer Fremdanlieferung. Es dürften Drahtwolle oder Eisenspäne dabei gewesen sein und diese sind sehr reaktionär. Es braucht nur Nagellack oder eine Knopfbatterie dazukommen“, führt Rudolf Haider aus.

Dass quasi kein Sachschaden entstanden ist, ist aus Haiders Sicht auf mehrere Aspekte zurückzuführen: das professionelle Vorgehen der Feuerwehr, die engagierten und top ausgebildeten Brandschutzbeauftragten des Unternehmens und die hochmoderne Brandschutztechnik wie das Rauchgasansaugsystem und die Überwachung durch digitale Wärmebildkameras. Laut Geschäftsführer Helmut Löffler will man die Brandschutzeinrichtungen noch weiter ausbauen. Im Budget 2015 sind finanzielle Mittel für einen Brandschutz X-Large vorgesehen.