Erstellt am 10. Februar 2016, 09:38

von NÖN Redaktion

Derzeit ist keine Volksschule gefährdet. 306 Schulanfänger gibt es nach derzeitigem Stand im Mittelburgenland, Volksschulschließungen sind nicht in Sicht.

Bereit für den Schulanfang: Barbara hat bei der Schultaschenausstellung der Firma Buchwelten im Oberpullendorfer Rathaussaal ihre perfekte Schultasche schon gefunden. Sie wurde wie viele andere Kinder von Herta Emmer und ihrem Team beraten.  |  NOEN, Grabner

Nach Ende der Einschreibefrist an den Volksschulen wird es im Mittelburgenland nach derzeitigem Stand 306 Schulanfänger im Schuljahr 2016/17 geben. Das sind um 27 Taferlklassler weniger als zu Beginn des laufenden Schuljahres. Insgesamt werden im kommenden Schuljahr 1.277 Schülerinnen und Schüler Volksschulen im Bezirk Oberpullendorf besuchen.

Klassenanzahl derzeit noch nicht fix

Die Frage nach etwaige Veränderungen bei der Klassenanzahl in den einzelnen Volksschulen sei derzeit seriös noch nicht beanwortbar, heißt es aus der Außenstelle Oberwart des Burgenländischen Landesschulrates. „Wir müssen hier die Asylthematik mitbedenken. Durch diese kann sich die Klassenanzahl in den Volksschulen ständig verändern. Wir wissen derzeit noch nicht, ob und wie viele Personen zuziehen werden“, erklärt Pflichtschulinspektor Alfred Lehner von der Außenstelle Oberwart, der auch für den Bezirk Oberpullendorf zuständig ist.

Nach derzeitigem Stand der Anmeldungen wird es im Bezirk Oberpullendorf zu keiner Schließung von Volksschulen kommen. Im Vorjahr wurde ebenfalls keine Volksschule geschlossen, jedoch jene in Kroatisch Geresdorf stillgelegt. Die Einschreibtermine für die Neuen Mittelschulen im Mittelburgenland laufen noch bis Ende Februar.