Erstellt am 30. Juli 2014, 11:54

Deutschkreutz: Taxi für die Bürger. Ein Gemeindebus soll in Zukunft bei Bedarf die Fahrten zu Ärzten oder Geschäften übernehmen.

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Einen Gemeindebus für die Deutschkreutzerinnen und Deutschkreutzer soll es ab Oktober geben. „Wir haben bereits Angebote von sechs Firmen eingeholt. Anfang September soll diese Angelegenheit im Gemeinderat behandelt und beschlossen werden“, erklärt Bürgermeister Manfred Kölly.

Fahrten auch nach Oberpullendorf möglich

Geplant sind Fahrten von sieben Uhr früh bis mittags zu den verschiedenen Ärzten und Geschäften im Ort. Aber auch Fahrten ins öffentliche Schwimmbad sollen am Fahrplan stehen.

„Es wird auch ein- oder zweimal eine Fahrt nach Oberpullendorf geben. Hier sollen Termine mit Ärzten, der Bezirkshauptmannschaft oder dem Bezirksgericht ausgemacht werden, damit dieses Angebot mehrere Leute auf einmal nutzen können“, so Ortschef Kölly.

Das Projekt „Gemeindebus“ wird ins Leben gerufen, da Bürgermeister Kölly viele Bürger darauf angesprochen haben.

„Wollen damit nur die Taxiunternehmen unterstützen“

„Viele Leute haben mich kontaktiert und berichtet, dass des öfteren Taxis nicht verfügbar seien. Wir wollen damit keinen Schaden anrichten, sondern nur die Taxiunternehmen unterstützen. Wir waren schon immer eine sozial eingestellte Gemeinde und wollen mit dem Gemeindebus die Bürger unterstützen. Innerhalb der Gemeinde werden die Fahrten gratis sein. Die Kosten nach Oberpullendorf müssen noch überlegt werden“, schildert Kölly.

Die Verbindungsstelle zwischen Bürgern und Gemeindebus soll in Zukunft das Gemeindeamt sein. Hier können sich die Leute melden und dann wird ein Fahrplan erstellt.

„Wir werden in Zukunft auch keinen großen Bus für Schüler mehr brauchen. Die Schüler, die einen weiten Schulweg haben, sollen mit dem Gemeindebus gefahren werden. Auch den Vereinen soll dieser in Zukunft zur Verfügung stehen“, fügt Kölly hinzu. Zirka 40.000 bis 45.000 Euro soll der Neunsitzer der Gemeinde kosten.