Erstellt am 07. März 2012, 00:00

Eine halbe Million Euro für Restaurant-Gäste. HABE D’ERE / Das Lokal wird erweitert, die Sitzplätze um 40 Prozent erhöht, der Garten neu angelegt und die Küche erneuert.

 |  NOEN
x  |  NOEN

VON MICHAELA GRABNER

OBERPULLENDORF /  Ein Baustellengitter sperrt derzeit den Zugang zum Garten des Heurigenrestaurants Habe d’Ere ab. Denn während die Kellner drinnen in gewohnter Manier die Gäste bedienen, wird draußen im hinteren Bereich des Gebäudes zugebaut. Das Lokal wird um 70 Quadratmeter vergrößert, was dem Umfang der bisherigen Terrasse entspricht. Diese wird durch eine Art Wintergarten mit riesigen Glaselementen ersetzt, die im Sommer aufgeschoben werden können.

Nichtraucherbereich wird  stark vergrößert

 

„Für die Einrichtung werden originale Stilelemente von einem alten Wirtshaus verwendet und komplett neu aufbereitet. Es wird der urigste Bereich im Lokal werden und sehr lichtdurchflutet“, schildert Besitzer Klaus Schnabl. Durch den Zubau wird der Nichtraucherbereich künftig rund 100 Personen Platz bieten und kann somit auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden. Insgesamt werden im Lokal um 40 Prozent mehr Sitzplätze zur Verfügung stehen.

Die Anzahl der Plätze im Garten, der neu strukturiert wird, bleibt trotz Zubaus erhalten. Denn parallel dazu wird ein alter Schuppen abgerissen, um Raum für einen neuen Kinderspielplatz zu schaffen. Wo sich bislang die Spielgeräte befanden, werden künftig Tische stehen, von denen aus die Eltern den Spielplatz gut überblicken können. Insgesamt werden an die 400 Sitzplätze im Lokal und Gastgarten zur Verfügung stehen.

„200 bis 300 Essen in  kürzester Zeit bewältigbar“

 

Damit die Gäste trotz der höheren Kapazitäten optimal versorgt werden können, wird im Zuge der Umbauarbeiten auch die Küche um 30 Prozent vergrößert und komplett neu eingerichtet. „Fünf Köche können dann gleichzeitig arbeiten und wir können dann in kürzester Zeit 200 bis 300 Essen bewältigen“, erklärt Schnabl. Für den einzelnen Gast soll es dadurch ebenfalls schneller gehen. Insgesamt wird eine halbe Million Euro in die Betriebsoptimierung gesteckt. „Wir investieren jetzt, weil die Therme investiert. Wir erhoffen uns einen Impuls von Lutzmannsburg“, sagt Schnabl. Ursprünglich hatte man auch noch die Errichtung eines Hotels geplant gehabt. „Wir haben das Projekt im Herbst zurückgezogen, weil die Kosten eskaliert sind“, so Schnabl. Die Pläne wurden daraufhin optimiert und das Hotelprojekt auf rund 12 bis 15 Zimmer abgespeckt. Ob dieses realisiert wird, hänge von der Wirtschaftslage ab. „Anschlüsse und Durchbruch werden so vorbereitet, dass falls das Hotel dazukommt, nur mehr angedockt wird“, so Schnabl.

Der nunmehrige Zubau soll bereits Ende April fertig sein. Dann werden ein neuer Koch und ein neuer Kellner ihren Dienst antreten, denn durch die Investition entstehen auch zwei neue Arbeitsplätze.