Erstellt am 05. März 2014, 23:59

Endlich grünes Licht für B61a. Ein rechtskräftiger Umweltverträglichkeitsprüfungs (UVP)-Bescheid liegt vor. Nach der Trassenverordnung und der Ausschreibung soll im Sommer Baustart sein.

Infoveranstaltung: Johann Schedl, Gernot Küblböck, Wolfgang Heckenast, Harald Stampf und Johann Plemenschits.  |  NOEN

Grünes Licht gab es am Rosenmontag für den Weiterbau der S31 in Form der B61a vom Kreisverkehr zwischen Oberpullendorf und Steinberg-Dörfl in Richtung Grenze. Denn mit 2. März trat der UVP-Bescheid in Rechtskraft. „Damit gibt es keine weiteren Einspruchsmöglichkeiten mehr. Nach der Trassenverordnung durch die Landesregierung und der Ausschreibung der Arbeiten kann im Sommer mit dem Bau begonnen werden“, freut man sich im Büro von Straßenbaulandesrat Helmut Bieler.

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In Rattersdorf gab es indes am Donnerstag eine B61a-Infoveranstaltung auf Initiative von Stefan Schlögl, Harald Stampf und Gernot Küblböck, zu der diese Baudirektor Wolfgang Heckenast eingeladen hatten. In Rattersdorf sorgt man sich, dass die B61a längere Zeit am entstehenden Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf stehen bleiben könnte und dann der Verkehr durch die Bahnstraße rollt.

„Wir haben vor, eine Bürgerinitiative zu gründen."

Um das UVP-Verfahren so rasch als möglich durchführen zu können, hatte man nämlich vorerst nur die Bauabschnitte B61a Nord und Mitte eingereicht. Wunsch der Rattersdorfer ist aber, dass die Straße sobald sie am Kreisverkehr zwischen Mannersdorf und Rattersdorf steht, gleich weiter gebaut wird. Dies unterstrichen auch Bürgermeister Johann Schedl und Vize Johann Plemenschits. „Wir haben vor, eine Bürgerinitiative zu gründen, um am Thema dran zu bleiben und weiter Informationen zu erhalten“, meint Küblböck.

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Aus dem Büro von Straßenbaulandesrat Bieler heißt es, es sei Zielvorgabe, die Straße in einem durch bis zur Grenze zu bauen. Baudirektor Wolfgang Heckenast informierte ebenfalls, dass man sobald die Straße fertiggestellt sei – realistisch sei eine Bauzeit von etwa zweieinhalb Jahren – bis zur Grenze weiterbauen wolle. Deshalb gibt es zwei mögliche Varianten: eine Anbindung unmittelbar vor dem Grenzübergang in die Kirchschlager Straße und eine auf ungarischem Territorium in die ungarische Straße 87 (siehe Skizze).

„Wirtschaftlich und verkehrstechnisch sinnvoller wäre die Anbindung auf ungarischem Territorium. Wir wollen dies mit den Ungarn gemeinsam lösen. Aber wenn es nicht anders geht, wollen wir dies auch alleine umsetzen“, so Heckenast. Noch im März sind wieder Gespräche mit den Ungarn anberaumt.

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Michaela Grabner aus der dieswöchigen Oberpullendorfer BVZ: