Erstellt am 15. Januar 2014, 09:08

Energie zum Ansehen. Bezirk | 23 Anlagen wurden als Ziele für Exkursionen ausgewählt. Man will sowohl Experten als auch Touristen ansprechen.

Bei der Projektpräsentation: Johann Binder, Leiter der Burgenländischen Energieagentur, Marion Dolezal, Geschäftsführerin von Enercon Service Austria, Jürgen Grandits, Landesgeschäftsführerstellvertreter des BFI, Projektleiterin Birgit Birnstingl, Landtagsabgeordneter Rudolf Geißler, Obmannstellvertreter von Mittelburgenland Plus, sowie Thomas Torda, Geschäftsführer von Energie Burgenland Green Power. Foto: Tritremmel  |  NOEN, Elisabeth Tritremmel
Vergangene Woche wurde das Projekt „Energieschaustraße Mittelburgenland“ vorgestellt. Dabei sollen innovative Projekte im Bereich Erneuerbare Energie präsentiert werden.

„Alle 14 Tage kommt ein gutes Projekt dazu“

Projektleiterin Birgit Birnstingl führt aus: „Es soll sowohl Expertenexkursionen geben, die internationale Fachnetzwerke ansprechen sollen, als auch individuelle Exkursionen, bei denen das Thema Energie mit Kulinarik und Kultur verbunden werden soll.“

x  |  NOEN, Elisabeth Tritremmel
Im Mittelburgenland hat eine Fachjury 23 Projekte ausgewählt, die besondere Vorbildwirkung haben (siehe Infobox unten). Johann Binder, Leiter der Burgenländischen Energieagentur, meinte: „Alle 14 Tage kommt ein gutes Projekt dazu.“ Deshalb wird sich die Jury auch in Zukunft zusammensetzen, um neue Projekte in die Energie-Schaustraße aufzunehmen.

Regionalführer für erneuerbare Energie

Da man im Bereich der erneuerbaren Energie vor allem auf Bewusstseinsbildung setzt, hätte man auch das BFI mit ins Boot geholt, so die Projektpartner. Hier sollen unter anderem auch Regionalführer für erneuerbare Energie für den Bezirk ausgebildet werden.

In das Projekt laufen bis Ende des Jahres 84.000 Euro, davon werden 70 Prozent von der Europäischen Union (durch den Verein Mittelburgenland Plus) und 30 Prozent vom BFI finanziert. Als nächster Schritt werden nun an den Standorten Daten über die Anlagen gesammelt, die für die Unterlagen aufbereitet werden.
 

Gewählte Projekte:

  • Bereich Biomasse: Anlage Oberpullendorf (da Abwärme in Kälte für das Krankenhaus umgewandelt wird) Anlagen in Lindgraben, Nikitsch, Unterrabnitz und Kroatisch Minihof (diese sind mit Solaranlagen kombiniert)
  • Bereich Windkraft: Anlage Deutschkreutz (da hier auch auf die Themen Forschung und Speicherung Wert gelegt wird)
  • Bereich Fotovoltaik: Anlagen in Horitschon, Neckenmarkt und Deutschkreutz (auch in Kombination mit Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED

Lesen Sie zum Thema auch den Kommentar von Michael Grabner aus der Oberpullendorfer BVZ: