Erstellt am 10. November 2010, 00:00

Entwicklungs-Studie für Liszt-Ort. ERGEBNISSE BIS SOMMER / Studenten der Uni Innsbruck werden ein langfristiges touristisches, wirtschaftliches und architektonisches Konzept für Raiding entwerfen.

RAIDING / Ende November werden rund 20 Studentinnen und Studenten der Universität Innsbruck nach Raiding kommen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und danach ihre Ideen zu touristischen Möglichkeiten, regionaler Identität, Raum und Architektur im ländlichen Kontext des Burgenlandes sowie einer nachhaltigen Entwicklung zu Papier zu bringen. Sie wollen sich mit einem langfristigen touristischen, wirtschaftlichen und nicht zuletzt architektonisch-raumgestalterischen Konzept für Raiding über das Lisztjahr 2011 hinaus auseinandersetzen.

Aufgrund der Tatsache, dass sich eine größere Gruppe von Planern ein halbes Jahr mit der Thematik beschäftigt, erhofft man sich eine ganze Bandbreite von Projekten und Konzepten, die eine wertvolle Basis für die zukünftige Entwicklung von Raiding darstellen.

So sieht der Tourismusverband Raiding, dessen Obmann Norbert Pazman das Projekt initiiert hat, die Notwendigkeit eines Hotels für den Lisztort gegeben. Die Konzepte der Studenten können seiner Meinung nach eine Art Machbarkeitsstudie dafür bilden bzw. auch die Grundlage für eine Investorenmappe darstellen.

Dadurch, dass die Universität Innsbruck das Projekt in ihre Forschungsarbeit einbindet, fallen der Gemeinde für die Projektentwicklung keine Kosten an. Die Ergebnisse sollen im Frühjahr zunächst intern diskutiert und danach im Sommer 2011 der Öffentlichkeit präsentiert werden.