Erstellt am 10. Februar 2016, 06:08

von Michaela Grabner

Euros fließen in Juvina-Quelle. Deutschkreutzer Mineralwasser-Abfüller investiert heuer 300.000 Euro in maschinelle und bauliche Maßnahmen.

Zertifizierung angestrebt: Qualität des Juvina-Mineralwassers soll offiziell besiegelt werden.  |  NOEN, zVg
Das Mineralwasser-Unternehmen Juvina wird heuer aufrüsten. Das erklärte Geschäftsführerin Ludmilla Starzinger im Gespräch mit der BVZ.

„Höchste Zertifizierung in unserer Branche“

Nachdem das Hauptunternehmen der Starzinger GmbH & Co KG schon IFS-zertifiziert ist, möchte man diese Zertifizierung auch für den Standort Deutschkreutz erreichen.

„Es ist die höchste Zertifizierung in unserer Branche. Dazu müssen hohe Standards eingehalten und Arbeitsschritte dokumentiert werden“, schildert Ludmilla Starzinger.

Um dies zu erreichen sind einerseits Mitarbeiter-Schulungen, andererseits maschinelle und bauliche Maßnahmen geplant. Insgesamt wurden Investitionen in Höhe von 300.000 Euro in Auftrag gegeben. Im Zuge dessen sollen auch der Bürotrakt und Aufenthaltsraum umgebaut werden.

Mineralquelle-Verkauf stiftet Verwirrung

Für Verwirrung rund um die Juvina sorgte indes ein Kaufanbot für eine Mineralwasserquelle in Deutschkreutz um 1,99 Millionen Euro auf willhaben.at, die mit der Juvina, wie Starzinger betonte, aber nichts zu tun hat.

Gemäß Inserat gelangt eine Mineralwasserquelle zwischen Deutschkreutz und dem ungarischen Nagycenk mit einem 3.000 Quadratmeter großen Grundstück zum Verkauf, wodurch man gleichzeitig die absolute Mehrheit einer bestehenden Firma mit allen Genehmigungen und Lizenzen samt einen von Profis erstellten Businessplan erwerben soll.

Laut der als Kontakt angegebenen Wiener Immobilienfirma soll es sich um eine Quelle auf ungarischem Gebiet handeln.