Erstellt am 17. Mai 2014, 18:38

Evakuierung gefährdeter Häuser. Aufgrund der großen Niederschlagsmengen kam es im Ortsteil Mitterpullendorf zum Anschwellen des Stooberbaches.

 |  NOEN, Stadtfeuerwehr Oberpullendorf
Auf Höhe Kaufhaus Lex entstand ein Engpass und das Wasser drohte über die Ufer zu rinnen. Auf der Fahrbahnseite wurde ein Damm aus Sandsäcken errichtet. Dieser musste zu späterer Zeit noch erhöht bzw zusätzlich noch verstärkt werden. Um auch genügend Kräfte zu haben, wurden rechtzeitig umliegende Wehren nachalarmiert und Sandsäcke gefüllt.

Die Einsatzleitung war gerade dabei sich ein Bild der Lage zu machen, als sich eine große Flutwelle auf den Weg zu diesem neuralgischen Punkt machte. Binnen Minuten trat so viel Wasser über das gegenüberliegende und noch nicht befestigte Ufer, das sämtliche Keller überflutet wurden. Auch musste ein Teil der Ungargasse gesperrt werden.

Evakuierung von gefährdeten Häuser

Da durch die Wetterprognosen noch eine weitere Welle befürchtet werden musste, entschloss sich die Einsatzleitung für eine Evakuierung der gefährdeten Häuser. Leider hoffte man vergebens auf eine Entspannung, denn der Pegel stieg und stieg und man mußte tatenlos zusehen wie das Wasser seinen Weg in die Häuser fand. Erst am Abend als der Scheitelpunkt überschritten war, konnte mit den weiteren Pump- und Sicherungsarbeiten begonnen werden.



Auch ein Bagger wurde organisiert, um einen Ablaufkanal zum Bach zu graben. Weiters wurden sämtliche Schmutz- und Tauchpumpen der Stadtfeuerwehr Oberpullendorf sowie der nachalarmierten Wehren eingesetzt. Rasch zeigten die großen Pumpen ihre Stärke und auch das Kanalnetz half beim Abtransport des Regenwassers. Die Pumparbeiten gingen bis in die Morgenstunden.