Erstellt am 20. August 2014, 11:07

Unter den besten sechs Tänzern. Für den Sieg hat es zwar nicht gereicht, Paul Csitkovics und Sandra Schwann zeigen sich trotzdem zufrieden.

Auf der Bühne: Paul Csitkovics und Sandra Schwann bei der Finalshow.  |  NOEN, SAT.1/ProSieben/Willi Weber

„Ihr tanzt die schönsten Tragödien“, meinte Jurorin Nikeata Thompsen nach dem Auftritt von Paul Csitkovics und Sandra Schwann im Finale der deutschen Show „Got to Dance“. Der Oberpullendorfer und seine Tanzpartnerin schafften es nach einem ersten Voting der Zuschauer unter die letzten sechs. Gewonnen hat dann allerdings Tänzer Majid.

„Wir hätten niemals damit gerechnet"

„Wir sind definitiv nicht enttäuscht, weil wir nicht gewonnen haben. Wir hätten niemals damit gerechnet, so weit zu kommen. Es in die letzten sechs von Tausenden geschafft zu haben – und das als letzte Österreicher, ist einfach unglaublich“, so Csitkovics. Die Show selbst verlief für die beiden sehr schnell, sie waren schon am Dienstag nach Köln gereist. Das Finale fand am Donnertag statt.

Die beiden Tänzer zeigten eine Performance, in der ein junges Paar mit der Einberufung des Mannes fertigwerden muss. „Wir haben uns nach den Battles irrsinnig gefreut, dass wir diese Finalchoreografie zeigen durften und dieses Thema ansprechen konnten“, meint der Oberpullendorfer. Er ist überwältigt von der Unterstützung: „Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die uns auf dieser fantastischen Reise unterstützt haben.

Angefangen über ein ,Viel Glück‘ über ein Facebook-Gefällt-Mir bis hin zu den Tausenden Anrufern. Ohne euch allen wäre das alles nicht möglich gewesen und wir sind euch unglaublich dankbar. Der Rückhalt, den ich vor allem hier in der Region erfahren habe ist unglaublich und gab mir so viel Kraft und Energie. Danke.“

Musical-Ausbildung ab September in Wien 

Bereits am 1. September beginnen Paul Csitkovics und Sandra Schwann ihr Musical-Studium an der Performing Academy in Wien. „ Wir haben beide die mehrtägige Audition im April für die Performing Academy bewältigt und zählen zu den glücklichen 12, die nun Musical studieren können an dieser sehr renommierten Schule“, führt er aus.

Obwohl es eine sehr anstrengende Ausbildung sei, die sechs Tage in der Woche in Anspruch nimmt und mindestes drei Jahre dauert, freuen sich die beiden schon sehr darauf. Und auch sonst werden sie tänzerisch weiterhin gemeinsame Wege gehen.

„Ich glaube nicht, dass mit ,Got To Dance‘ unser gemeinsamer Weg auf der Bühne zu Ende geht. Und es gibt sicher das ein oder andere Projekt, dass uns schon neugierig gemacht hat. Sicher hingegen ist, da mich das merkwürdiger weise immer wieder Leute fragen, dass das Kapitel ,Got to Dance’für uns beide abgeschlossen ist und es ein unglaublich schönes und erfolgreiches war“, meint Csitkovics abschließend.