Erstellt am 05. Februar 2015, 05:54

Gesundheitsamt als Quartier?. Es ist geplant, im ehemaligen Amtsarzt-Gebäude in der Bahngasse eine Unterkunft für 20 bis 25 Flüchtlinge zu schaffen. Laut Land sind die Verhandlungen im Laufen.

1.101 Flüchtlinge sind die Quote, die das Burgenland mit Stichtag 31. Jänner erfüllen hätte sollen. Ein Teil der noch fehlenden Plätze (siehe

) könnte in Oberpullendorf geschaffen werden.

Wie das Büro von Soziallandesrat Peter Rezar bestätigt, laufen derzeit Verhandlungen in puncto ehemaliges Amtsarzt-Gebäude (Gesundheitsamt), das in der Bahngasse neben der Zufahrt zur Förderwerkstätte von „Rettet das Kind“ liegt. Es ist geplant, dort 20 bis 25 Flüchtlinge unterzubringen.

„Kleine Einheiten sind sinnvoll“

Schon jetzt sind in Oberpullendorf einige Flüchtlinge in einem Privatquartier untergebracht. „Wenn kleine Einheiten geschaffen werden, ist dies sinnvoll. Es ist nicht so, dass die Plätze immer voll sind, also denke ich, ist es verkraftbar“, meint Bürgermeister Rudolf Geißler zu den Plänen

Wobei er die Obergrenze bei 20 Personen sieht. „Voraussetzung muss sein, dass die Menschen dort nicht sich allein überlassen werden, sondern eine Betreuung vor Ort stattfindet.“

Für Geißler muss gewährleistet sein, dass das Land oder eine von ihm beauftragte soziale Einrichtung wie die Caritas, die Flüchtlinge zum Beispiel über rechtliche Angelegenheiten, Gepflogenheiten oder Abläufe informiert oder ihnen im Falle einer Traumatisierung entsprechende Unterstützung zuteil werden lässt.

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