Erstellt am 01. Februar 2012, 00:00

Fotovoltaik für Windräder. PATENT / Die Idee „Erweiterung eines bestehenden Windkraftwerkes“ von Herbert Oppolzer wurde nun patentiert.

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NEBERSDORF / Herbert Oppolzer aus Nebersdorf hat es geschafft: Seine Idee „Energieerweiterung eines bestehenden Windkraftwerkes“ wurde nun patentiert. Die Erfindung betrifft ein Windkraftwerk mit vertikalem Mast, an dessen oberen Ende ein Windrad und in dessen mittleren Bereich eine Fotovoltaikanlage angebracht ist.

„Beim derzeitigen Stand der Technik könnte eine Nachrüstung der bestehenden Windkraftwerke in Österreich, mittels geringfügigem Finanzaufwand, dem Land bis zu etwa 30 Prozent der elektrischen Gesamtjahresenergie bringen“, erklärt der Nebersdorfer Herbert Oppolzer. „Diese elektrische Leistung ist durch die Sonne, automatisch, ohne bewegliche Teile erneuerbar und würde jede zusätzliche Speisung von Atomstrom in unserem österreichischem Netz für immer ausschließen.“

Die Erfindung mindert laut Herbert Oppolzer den Kohlendioxid (CO2)-Schadstoff-Gehalt im Bereich von Tausenden Tonnen CO2. Als Beispiel dafür nennt Oppolzer solches: Ein bestehendes Windkraftwerk liefert beispielsweise viel Leistung. Die Fotovoltaikanlage wird mittels eines speziellen Schutzgitters geschützt, welches gegen Hagelschlag und Vogelkollisionen schützt und im Verbund mit der Erdung des Windkraftwerkes auch als Blitzschutz für die Fotovoltaikanlage dient. Je nach Höhe des Mastes und damit möglicher Fläche für die Anbringung der Fotovoltaik-Module kann die von der Fotovoltaikanlage gelieferte Energie sogar höher werden, als sie vom Winkraftwerk selbst zur Verfügung gestellt werden kann.