Erstellt am 15. Oktober 2014, 09:47

von NÖN Redaktion

Strom für 100 Haushalte. UDB-Geschäftsführer sprechen beim Projekt von einem "ökologischen Fußabdruck" der sich in etwa acht Jahren rechnet.

Sauberer Strom beim Müllentsorger: Rudolf Haider und Helmut Löffler sind stolz auf die 440.000 Euro-Investiton.  |  NOEN, zVg

Schon seit 2003/2004 ist am Bürogebäude des Umweltdienst Burgenland (UDB) eine Fotovoltaikanlage mit Solarziegel in Betrieb, die eine Anschlussleistung von 40kWp aufweist. Diese Woche wird am Gelände des Umweltdienst Burgenland eine neue 350kWp-Fotovoltaikanlage fertiggestellt, für die samt Planung und Trafo rund 440.000 Euro investiert werden. Diese kann Strom für rund hundert Haushalte produzieren. Die Fotozellen werden von der Firma Solavolta in nur knapp zwei Wochen am Flachdach der Müllaufbereitungsanlage bzw. des Biofilters angebracht.

Der erzeugte Strom wird hochspannungsseitig über einen eigens errichteten Trafo in das Netz der Energie Burgenland eingespeist, wobei man seitens der ÖMAG einen auf dreizehn Jahre gesicherten Einspeisetarif in der Höhe von 12,5 Cent pro KW/h garantiert bekommen hat. „Wir machen viele Aktionen, die sich wirtschaftlich nicht knallhart rechnen, mit denen man aber einen ökologischen Beitrag leisten möchte. In diesem Fall werden die Investitionen aber nach acht Jahren refinanziert sein.

Die Anlage wird 40.000 bis 50.000 Euro pro Jahr abwerfen. Das ist dann eine zusätzliche Einnahmequelle, um den Abfallbetrieb gesund zu halten, denn Kostensteigerungen bleiben uns nicht erspart“, erklärt UDB-Geschäftsführer Rudolf Haider. Und Geschäftsführer Helmut Löffler weist auf den ökologischen Fußabdruck hin, den man durch Einsparung von Kohlendioxid hinterlässt. Beim UDB hat man weitere ökologisch sinnvolle Projekte in der Pipeline. So will man auf solare Warmwasseraufbereitung bei den Duschen der Mitarbeiter umstellen.