Erstellt am 05. März 2014, 23:59

Gemeinde lässt Schule testen. Lockenhaus / Der Gemeinde beauftragte eine Befragung über die Mittelschule. Außerdem soll bis Anfang 2015 ein detailliertes Sanierungskonzept fürs Schulgebäude vorliegen.

Ein zentrales Thema bei der Gemeinderatssitzung am Freitag war die Zentralschule. Da das Gebäude aus den späten 60er-Jahren stammt und die Bausubstanz mittlerweile in die Jahre gekommen ist, möchte man umfassende Sanierungsmaßnahmen starten. Bürgermeister Christian Vlasich informierte über die geplante Vorgehensweise.

„Egal, was man mit dem Gebäude macht, man braucht den Ist-Zustand“

Zunächst soll der Ist-Stand betreffend Bausubstanz, Statik und Gebäudestruktur erhoben werden. Es soll auch analysiert werden, wie sich die Schule energietechnisch entwickeln könnte und welche Fördermöglichkeiten es gibt. Auf Basis der gesammelten Daten soll dann entschieden werden, in welchen Schritten die Sanierung möglich ist.

„Bis Anfang 2015 soll eine Detailplanung am Tisch liegen, damit wir 2015 mit den ersten Maßnahmen beginnen können“, so Vlasich. „Egal, was man mit dem Gebäude macht, man braucht den Ist-Zustand. Ich halte dies für wichtige Schritte – je schneller wir das machen, desto schneller kommen wir zu einem Konzept“, meinte Vizeortschef Klaus Schranz. Er hält auch die Befragung für gut, die parallel zur Erstellung des Sanierungskonzepts durchgeführt werden soll.

Qualitätswahrnehmung: 750 Personen sollen befragt werden

„Eine Schule lebt auch von Soft Facts – vom Image und der Qualitätswahrnehmung. Aus dem Dorferneuerungsprozess ist klar herausgekommen, dass die Mittelschule erhalten bleiben soll“, wies Bürgermeister Vlasich darauf hin, dass die Mindestschülerzahl ab 2016/17 auf 80 Schüler für Mittelschulen festgesetzt wurde.

„Derzeit haben wir stabile Schülerzahlen und wir haben auch nächstes Jahr über 80 Schüler“, führte Vlasich aus. Man wolle aber der Sache auf den Grund gehen, wie man die Zahl der Lockenhauser Schüler in der Mittelschule steigern könne.

Die Gemeinde hat daher eine externe Firma beauftragt, Eltern der Absolventen, Eltern und Schüler der bestehenden Jahrgänge sowie zukünftige Eltern zu befragen –insgesamt 750 Personen. „Aus den Ergebnissen sollen mit dem Lehrerteam Maßnahmen abgeleitet werden“, meint Vlasich. Die Kosten für die Befragung belaufen sich auf 16.900 Euro.