Erstellt am 01. August 2012, 00:00

Getreideernte verloren. ZU FEUCHT ZUM ERNTEN /  Da die Erntemaschinen derzeit nicht auf den Ackerböden fahren können, verkommt der Weizen.

BEZIRK / „Es ist eine Katastrophe“, bringt es Johann Eichberger, der Leiter des landwirtschaftlichen Bezirksreferates, auf den Punkt. Durch den anhaltenden Niederschlag und die Trockenheit und den Frost in den Wochen zuvor wird es enorme Einbußen bei der Getreideernte, vor allem bei Weizen, geben. Eichberger rechnet mit einem quantitativen Verlust von 20 Prozent.

„Die Böden sind zu feucht zum Ernten. Daher wächst der Weizen jetzt aus, und alles, was jetzt noch auf den Äckern steht, kann nur mehr als Futterweizen verwendet werden“, erklärt er weiters. „Dieser kostet weit weniger als Qualitätsweizen.“ Die Landwirte, die ihre Ernte bis zum 5. Juli, also vor den Niederschlägen, einfahren konnten, konnten sich sogar über die beste Qualität, sogenannten „Premium-Weizen“, freuen. „Das war aber nur ein kleiner Teil der Ernte im Bezirk Oberpullendorf “, führt Eichberger aus.