Frankenau-Unterpullendorf

Erstellt am 19. September 2016, 05:51

von BVZ Redaktion

Mauer oder Auffangbecken? Disput um Regenwasser. Familie Mörk plant Mauer rund Grundstück. Gemeinde zieht Sachverständiger hinzu.

Vor Ort: Johann Mörk und Franz Karoly zeigten, wovon das Regenwasser kommt.  |  BVZ

Vor 20 Jahren kaufte die Familie Mörk ein Grundstück in Großmutschen. „Es wurde immer bearbeitet mit Kartoffeln und vielem mehr. Das Regenwasser ist immer in der Kultur verschlammt und nie bis zur Straße geronnen. Seitdem unser Sohn auf diesem Grundstück sein Haus baut, beschweren sich die Anrainer, dass das Wasser runterkommt und auf die Straße rinnt“, schilderte die Familie. Sie will nun eine Mauer rund um das Grundstück bauen, damit das Wasser nicht mehr auf die Straßen rinnen kann.

„Überlegen, wie man das andere Wasser auffangen kann“

„Die Gemeinde will jedoch, dass wir ein Auffangbecken machen, damit das Wasser nicht mehr auf die Nachbarsgrundstücke und die Straße hinunter läuft. Wir werden nicht das ganze Wasser auf unserem Grundstück abfangen. Unser Wasser wird durch die Mauer nicht mehr zu Straße kommen. Die anderen Nachbarn und die Gemeinde müssen sich überlegen, wie man das andere Wasser auffangen kann“, so Familie Mörk.

Auf Anfrage der BVZ schilderte Bürgermeister Anton Blazovich, dass bis dato der Familie Mörk noch nichts vorgeschrieben wurde. „Im Bereich ‚Neue Siedlung‘ kommt es zu Erdauswaschungen bei Starkregen. Seitens der Gemeinde ist es notwendig in diesem Bereich Verbesserungsmaßnahmen bzw. Ertüchtigung von Gräben zu machen. Leider hat die Gemeinde das Problem, dass sie keine eigenen Grundstücke in diesem Bereich besitzt. Ziviltechniker bzw. Sachverständige werden zu Rate gezogen.“