Erstellt am 28. November 2012, 09:11

Hälfte nahm Abschied. Ehrung /  12 von 23 Gemeinderäten sind mit Ende der Funktionsperiode ausgeschieden. Sie wurden nun seitens der Stadt ausgezeichnet.

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OBERPULLENDORF / „Sich für ein öffentliches Amt zur Verfügung zu stellen, hat für den einzelnen unterschiedliche Bedeutungen. Für den einen ist es die persönliche Erfüllung, für den anderen Pflichtbewusstsein, für den dritten Engagement für eine Idee oder die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung, In jedem Fall bedeutet es aber, sich dem Lob aber auch der Kritik der Bevölkerung auszusetzen, den Verzicht auf Freizeit und in einem höheren Maße als der Durchschnitt auf die Mitmenschen zuzugehen, sich ihre Sorgen und Probleme anzuhören“, bedankte sich Bürgermeister Rudolf Geißler anlässlich der Ehrung jener zwölf Persönlichkeiten, die nach Ende der Funktionsperiode aus dem Gemeinderat ausgeschieden sind.

Dem Dank schloss sich auch Vizebürgermeisterin Elisabeth Trummer an, die betonte: „Ich halte es für eine ganz wichtige und tolle Geste, dass die Stadtgemeinde diese Persönlichkeiten ehrt.“

So ging die Ehrenurkunde an Dietmar Csitkovics, Gerald Kneisz, Christian Pauer, Gerhard Plank, Herbert Stummer (alle ÖVP), Franz Cserinko, Norbert Hoffmann, Gernot Major, Adolf Windstey (alle SPÖ) und Viorel Partene (Grüne). Eine Ehrenurkunde mit Stadtuhr erhielten Elisabeth Horvath, Berta Teklesz, Ernst Koo und Markus Perl (alle von der SPÖ), die länger als eine Periode im Gemeinderat gearbeitet und/oder als Stadträte gewirkt hatten.

Quartett besonders  hervorgehoben

So war Elisabeth Horvath von 1999 bis 2012 im Gemeinderat gewesen. „Sie war eine eher ruhige, aber fleißige und ein Bindeglied über die Parteien hinweg sowie auch anderwärtig sehr aktiv“, beschrieb Bürgermeister Geißler die scheidende Gemeinderätin Horvath.

Über Berta Teklesz, Stadträtin von 2007 bis 2012, meinte er: „Sie ist ein Energiebündel und hat immer einen guten Draht zur Bevölkerung gehabt.“

Ernst Koo, der von 2002 bis 2007 als Stadtrat fungiert hatte und von 2007 bis 2012 als Gemeinderat bescheinigte Geißler, dass er ein kritischer Geist gewesen sei aber gleichzeitig immer gentlemenlike. „Auch in kritischen Auseinandersetzungen hat es immer eine gute Gesprächsbasis gegeben. Sein Steckenpferd ist die Kultur. Er ist ein fleißiger Verkäufer von Eintrittskarten und war immer ein wichtiges Verbindungsglied zum ungarischen Kulturverein“, führte Geißler aus.

Schließlich wurde Markus Perl vor den Vorhang gebeten, der von 2002 bis 2004 Gemeinderat, von 2004 bis 2009 Stadtrat, von Juni 2009 bis März 2012 Vizebürgermeister und danach bis Oktober 2012 wieder Gemeinderat war und sich dabei mit verantwortlich für den Umbau der Volksschule und das neue Feuerwehrhaus zeichnete. „Ich habe ihn als Sachpolitiker sehr schätzen gelernt, der immer sehr lösungsorientiert war“, so Geißler. „Ein Mensch mit Charakter und Geradlinigkeit.“

Ausgezeichnet mit der Ehrenurkunde samt Stadtuhr: Die Geehrten Elisabeth Horvath, Berta Teklesz und Ernst Koo mit Bürgermeister Rudolf Geißler (l.) und den Vizebürgermeistern Elisabeth Trummer (r.) und Christian Wohlfart. .