Erstellt am 25. März 2015, 11:47

von NÖN Redaktion

Rekord bei Einwohnerzahl. Rudolf Geißler freut, dass Oberpullendorf erstmals einwohnerstärkste Gemeinde des Bezirks ist.

Halbzeitbilanz: Bürgermeister Rudolf Geißler zog mit Franz Steindl Resumée. Seit Wahl 2012 wurden bei 16 Gemeinderatssitzungen 163 Punkte behandelt.  |  NOEN, zVg

Zur Halbzeit der Gemeinderatsperiode zog Rudolf Geißler – er war am 7. Oktober 2012 mit 57,6 Prozent wieder zum Bürgermeister gewählt worden – mit Gemeindereferent Franz Steindl Bilanz. „Die Entwicklung zur einwohnerstärksten Gemeinde des Bezirks ist ein nachhaltiger Beweis, dass Oberpullendorf ein guter Platz zum Leben ist“, so Geißler. So zählte man mit Stichtag 10. März 3.138 Einwohner. „Und es sind weitere Anmeldungen reingekommen“, betont Geißler.

Wohnangebot wurde breiter gemacht

Seiner Meinung nach hat die Strategie im Wohnbau dazu beigetragen. Das Angebot sei breiter gemacht worden von Startwohnungen für Jugendliche über den herkömmlichen Siedlungsbau, Reihenhäuser und Betreutem Wohnen bis hin zum neu geschaffenen Siedlungsgebiet am Schlossberg mit günstigen Baugründen. Als weitere Projekte zählte Geißler beispielhaft unter anderem die Sanierung des Schwimmbads, die Streuobstwiese am Fenyös oder die Erstellung eines Beleuchtungskonzepts auf.

Gemeindereferent Steindl freute sich, dass Oberpullendorf das von ihm initiierte Photovoltaik-Projekt aufgriff. Im Zuge dessen wurde im März 2014 mit Bürgerbeteiligung eine Photovoltaikanlage am Dach der Volksschule errichtet. Bislang wurden 20.967 kWh Strom erzeugt und 14 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Nicht nur dafür gab es Förderungen vom Gemeindereferat. Steindl rechnete vor, dass Oberpullendorf von 2010 bis 2014 1,457.500 Euro Förderungen bekommen habe, davon 899.500 Euro Bedarfszuweisungen.

Aktuelle Projekte sind laut Geißler die Straße in der Rottwiese, die Verbesserung der Wasserversorgung, die Sanierung der Neuen Mittelschule und ein interkommunales Betriebsgebiet mit Steinberg-Dörfl.