Erstellt am 11. März 2015, 08:40

von NÖN Redaktion

Module in der Schule. Anmeldefristen für Gymnasium und HAK/HAS sind vorbei. Man bereitet sich auf Zentralmatura und modulares System vor.

Lernen in Modulen: In der Handelsakademie/Handelsschule stellt man kommendes Jahr um, im Gymnasium 2016/17.  |  NOEN, BilderBox - Erwin Wodicka

Mit Ende Feber ist die Anmeldefrist an den Höheren Schulen des Bezirks zu Ende gegangen. Im Gymnasium gibt es für das kommende Schuljahr für die Unterstufe 124 Anmeldungen, im Vorjahr waren es 110. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Anmeldungen für die erste Oberstufe, hier meldeten sich zusätzlich zu jenen, die aus der Unterstufe wechseln, 17 Schüler (2014/15 waren es 14) an. Ingesamt werden nach derzeitigem Stand im kommenden Schuljahr 718 Schüler das Gymnasium besuchen.

Laut Direktorin Helga Fabsits arbeite man derzeit daran, das zu festigen, was bereits eingeleitet wurde. „Das sind viele Anpassungen im Bereich der Organisation, die Verhaltensvereinbarungen und ein wertschätzender Umgang in der Schule. Die neue Reifeprüfung bindet jetzt beim ersten Mal viele Ressourcen, sie ist auch in unserem Schulentwicklungsplan das zentrale Thema“, so Fabsits. Man werde bald an den Ergebnissen der Schüler feststellen können, ob man sie gut genug vorbereitet habe oder ob noch Adaptionen vonnöten sein werden.

Zentralmatura auch in der Handelsakademie

Das Thema standardisierte Reifeprüfung wird auch in der Handelsakademie im kommenden Jahr ein Thema. „Wir sind darauf vorbereitet“, schildert Schulleiter Robert Friedl. Der Großteil der Lehrer habe sich auch schon mit der Struktur der Prüfungsaufgaben vertraut gemacht. „Hier gibt es bei uns keine Hektik und keine Aufregung“, so Friedl.

Er möchte zwar keine genauen Schülerzahlen für das kommende Schuljahr nennen, kann aber sagen, dass sich die Zahlen ungefähr auf dem Niveau der Vorjahre bewegen. „In der Handelsschule könnte es mehr sein“, führt der Schulleiter aus.

Mit dem kommenden Schuljahr wird an den berufsbildenden mittleren und höheren Schulen wird das Modell der modularen Oberstufe schlagend. „Bei uns gab es die modulare Oberstufe bisher als Schulversuch, jedoch ist das etwas anders als das neue System“, erklärt Friedl. So wird es etwa für Schüler, die in einem Gegenstand ein „Nicht Genügend“ haben, einen individuellen Lernbetreuer geben. Dieser ist nicht für inhaltliche, sondern für strukturelle Fragen zuständig. Fünf Personen aus dem Lehrerteam haben diese Ausbildung bereits absolviert, so Friedl. Im Gymnasium bereitet man sich ebenfalls auf die Einführung der modularen Oberstufe vor, diese wird dort 2016/17 starten.