Erstellt am 17. September 2014, 10:17

von NÖN Redaktion

Vertreter für Schüler. Lukas Faymann aus Horitschon wurde zum Bundesschulsprecher gewählt. Er vertritt die Anliegen von 1,1 Millionen Schülern.

Gewählt: Lukas Faymann ist der neue Bundesschulsprecher.  |  NOEN, zVg

Lukas Faymann aus Horitschon wurde am Wochenende zum neuen Bundesschulsprecher gewählt. Die Bundesschülervertretung wählte in Strobl am Wolfgangsee aus ihrer Mitte den 17-jährigen Lukas Faymann von der Schülerunion zum neuen Bundesschulsprecher. Er wird im angehenden Schuljahr die Anliegen von 1,1 Millionen Schülern in Österreich vertreten. „Diese 1,1 Millionen verdienen eine professionelle und kompetente Vertretung, welche den Anliegen der Schüler eine kräftige Stimme verleihen kann“, so der frisch gewählte Bundesschulsprecher Lukas Faymann.

Am Montag präsentierte Faymann seine Forderungen. Neben der Einführung einer echten modularen Oberstufe und mehr Mitsprachemöglichkeiten für die Schulpartner, legt Faymann seinen Fokus vor allem auf die gesetzliche Verankerung von SchülerInnenparlamenten. „SchülerInnenparlamente zeigen, dass es den Schülerinnen und Schülern nicht egal ist, welche Entscheidungen getroffen werden und wie ihre Schule und Zukunft gestaltet wird“, so Bundesschulsprecher Faymann. Betreffend der echten modularen Oberstufe soll sich der Stundenplan neben Basismodulen, die verpflichtend besucht werden müssen und das nötige Maß an Allgemeinbildung vermitteln, hauptsächlich aus Wahlmodulen zusammensetzen, so Faymann.

Im Zuge der Wahl übt Madeleine Kawicher, Vorsitzende der Aktion kritischer SchülerInnen Burgenland, Kritik. Man fordere seit langem, dass alle Schüler und -innen sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene direkt wählen können. "Kaum jemandem der 1,1 Millionen Schülerinnen und Schüler ist die eigene Vertretung auf Bundes- oder Landesebene bekannt“, so Kawicher.