Erstellt am 30. September 2015, 11:00

Hundetag für Schüler. Tiergestützte Pädagogik steht in der Volksschule am Programm. Drei Hunde begleiten nun den Schulalltag.

Leseübung: Christine liest Hund »Jumper« vor und er hört ihr aufmerksam zu.  |  NOEN
Die drei Hunde „Jumper“, „Amigo“ und „Maeve“ bringen seit Schulanfang mehr Schwung in den Alltag der Volksschule Deutschkreutz. Denn in der Volksschule Deutschkreutz läuft eines der beiden Pilotprojekte im Burgenland, zum Thema „Tiergestützte Pädagogik“.

Bereits im vergangenen Schuljahr begleitete Klassenhund „Jumper“ die Schüler der ersten Klasse einmal pro Woche einen Vormittag lang. Für heuer hat er Verstärkung mit dem Rüden „Amigo“ und der Hündin „Maeve“ bekommen. „Durch den Hund soll die Lehrperson einen leichteren Zugang zu den Kindern kriegen. Die Kinder sind total motiviert und lieben den Hundetag in der Schule.

Weiters wurde auch bemerkt, dass die Kinder, welche still sind, aufleben und aufgeweckte Kinder, ruhiger werden“, schildert Direktorin Christine Pöltl. Tiere, insbesondere Delfine, Pferde und Hunde, können Menschen viel schneller helfen, Defizite aufzuholen und Verhaltensmuster zu durchbrechen als andere Menschen. „Durch tiergestützte Pädagogik erhöht sich die Chance auf einen positiven Lernerfolg, da das Wohlfühlen in der Klasse eine Grundvoraussetzung für das Lernen darstellt“, fügte Pöltl hinzu.

Weiters soll es heuer auch ein Pferdeprojekt mit allen Klassen geben. Hier soll nicht das Reiten im Vordergrund stehen, sondern das Selbstbewusstsein trainiert werden. „Initiator dieses Projektes ist Bezirksschulinspektor Alfred Lehner. Die Leitung hat Harry Mandl über. Das Projekt wird auch wissenschaftlich von Pädagogen begleitet“, erzählt Pöltl.