Erstellt am 26. März 2014, 10:13

Jagdhund vernachlässigt: Besitzer angezeigt. In Nikitsch (Bezirk Oberpullendorf) hat die Polizei nach einer anonymen Anzeige einen Fall von Tierquälerei aufgedeckt.

Tierquälerei. Dieser Hund (Foto) wurde in Nikitsch vernachlässigt und war in einer Kammer eingesperrt. Er wurde verstört sowie abgemagert gefunden. Foto: LPD Burgenland  |  NOEN, LPD Burgenland
Der Besitzer eines vierjährigen Jagdhundes hatte das Tier seit längerer Zeit nur einmal wöchentlich mit Futter versorgt und in einer Kammer eingesperrt, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland am Mittwoch mit. Der Mann wurde angezeigt, das Tier wurde ihm abgenommen.

Bei Kontrolle entdeckt: Tier verstört und abgemagert

Die Beamten entdeckten bei ihrer Kontrolle auf dem Anwesen des Hundebesitzers, dass das Tier bereits seit geraumer Zeit in einer etwa fünf bis drei Meter großen Kammer eingesperrt war und nur einmal in der Woche gefüttert wurde.
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Der Raum sei laut Exekutive in einem sehr schlechten hygienischen Zustand gewesen und dürfte schon länger nicht mehr gesäubert worden sein, da überall große Mengen von Exkrementen herumlagen.

Der Hund habe einen ängstlichen und verstörten Eindruck gemacht und sei sehr abgemagert gewesen, so die Polizei in einer Aussendung. Die zuständige Amtstierärztin verfügte über eine sofortige Abnahme des Tieres. Der Jagdhund wurde in ein Tierschutzhaus gebracht.