Erstellt am 01. Juli 2015, 08:38

von NÖN Redaktion

35 Jahre Müll entsorgt. Der Burgenländische Müllverband feiert heuer einen Halbrunden. Mehr als 300 Gäste kamen zum Festakt.

Feierten: Alexander Predl, Rudolf Haider, Johann Janisch, Ingrid Salamon, Astrid Eisenkopf, Hans Niessl, Helmut Löffler, Markus Szelinger, Josef Korpitsch, Helmut Bieler, Erich Trummer und Leo Radakovits.  |  NOEN, Grabner

Ein effizientes, kostengünstiges und bürgernahes Abfallwirtschaftssystem zu installieren war das Ziel, als sich im Jahr 1980 alle burgenländischen Gemeinden zu einem landesweiten Abfallverband zusammen schlossen. Vorige Woche konnte der Burgenländische Müllverband seinen 35. Geburtstag feiern. Das Burgenland ist neben Wien bis heute das einzige Bundesland mit einer landesweit einheitlichen flächendeckenden Abfallbewirtschaftung geblieben. „Wir werden von anderen Bundesländern beneidet, was wir uns im Burgenland aufgebaut haben“, meint Obmann Markus Szelinger. „Wir haben nicht nur versucht aus dem Müll ein Geschäft zu machen, wir versuchen auch durch Bewusstseinsbildung zu vermeiden, dass Müll entsteht.“

Zu diesem Zweck wurde vom Müllverband in den vergangenen Jahrzehnten ein flächendeckendes Informations- und Kommunikationsnetzwerk im Land aufgebaut. Es wurde versucht, beginnend von den Kleinsten in den Kindergärten und Schulen über die Privathaushalte und die Gemeinden bis zu den Entscheidungsträgern in den Organisationen alle einzubinden.

Mehr als 300 Gäste waren in der Vorwoche gekommen, um das Bestandsjubiläum mitzufeiern. Eine Podiumsdiskussion mit Landeshauptmann Hans Niessl, Landesrätin Michaela Resetar und der BMV-Spitze über historische Entwicklungen und Zukunftsaspekte der Abfallwirtschaft stand dabei ebenso am Programm wie ein Müll-Kabarett von Gernot Schönfeldinger und die Verabschiedung von Umweltdienst-Geschäftsführer Helmut Löffler in die Pension.