Erstellt am 13. August 2014, 11:51

Seit 25 Jahren Priester. Dechant Nikolas Abazie feierte am Samstag das Jubiläum seiner Priesterweihe im Jahr 1989. Viele Gäste kamen zum Festgottesdienst am Draßmarkter Kirchenberg.

Bei der Feier: Generalvikar Martin Korpitsch, Pfarrer Hannes Schlegl aus Neutal, Landesrätin Michaela Resetar, Jubilar Dechant Nikolas Abazie, Altbischof Paul Iby, Bürgermeister Rudolf Pfneisl, Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl und Vizebürgermeister Alois Bader.  |  NOEN, BVZ

Anlässlich des 25-jährigen Priesterjubiläums von Dechant Nikolas Abazie fand am Sonntag am Kirchenberg ein großes Fest mit Festgottesdienst statt. Abazie wurde 1960 im Süden von Nigeria geboren, schloss 1989 das Theologiestudium ab und erhielt die Priesterweihe.

Doktoratsstudium 2003 abgeschlossen

Nach seiner ersten Pfarre im Jahr 1992 in Nigeria kam er nach Österreich, wo er mit dem Doktoratsstudium begann. Dieses schloss er 2003 ab. Er war unter anderem in den Pfarren Mattersburg, Jois, Winden, Kemeten und Litzelsdorf tätig.

Zum Jubiläum gratulierte auch die Landespolitik. Landtagsabgeordnete Klaudia Friedl meinte: „Ich wünsche ihnen, dass sie diesen Weg nie allein gehen mögen.“ Und auch Landesrätin Michaela Resetar stellte sich als Gratulantin ein: „Das Priesteramt ist eines, das ein hohes Maß an Einsatz und Engagement verlangt.“

„Ein herzliches Vergelts Gott“

Der Pfarrverband Draßmarkt-Karl-Oberrabnitz mit seinen Ratsvikaren stellte sich mit einem Siegelring mit Abazies Logo und seinen Initalen ein. Auch die Marktgemeinde mit Bürgermeister Rudolf Pfneisl und Vize Alois Bader überreichte ein Geschenk, eine Statue seines Namenspatrons. „Sie sind jetzt zehn Jahre bei uns, an dieser Stelle ein herzliches Vergelts Gott“, so Pfneisl.

Altbischof Paul Iby, der Abazie nach Österreich geholt hatte, sagte in seiner Festrede: „Ich habe ihn immer als frohen und offenen Menschen erlebt.“

Abazie bedankte sich und meinte: „Sie haben mir schon ein großes Geschenk gemacht. Ich danke ihnen, dass die Menschen hier zusammenkommen und sich Zeit genommen haben.“