Lockenhaus

Erstellt am 13. Juli 2016, 09:57

von Isabella Kuzmits

Busek ist Ehrenbürger in Lockenhaus. Beim Eröffnungskonzert des diesjährigen Kammermusikfestes erhielt Erhard Busek die Ehrenbürgerschaft von Lockenhaus.

Mit der Urkunde: Bürgermeister Christian Vlasich, Ehrenbürger Erhard Busek und Vizebürgermeisterin Gabi Hafner.  |  NOEN

Am Donnerstag startete das diesjährige Kammermusikfest unter dem Titel „Terra Nova (Neuland)“. 28 Musiker aus aller Welt geben bis Sonntag insgesamt 18 Konzerte in der Pfarrkirche oder auf der Burg. Im Rahmen der 35. Ausgabe bekam der Obmann des Kammermusikvereins Erhard Busek die Ehrenbürgerschaft Lockenhaus‘s verliehen. „Erhard ist seit Beginn ein fixer Bestandteil, ein fixer Gast und interessierter Zuhörer“, so Bürgermeister Christian Vlasich.

Vor fünf Jahren hat der ehemalige Vizekanzler die Obmannschaft des Kammermusikvereins übernommen und vor zwei Jahren geholfen eine finanzielle Krise zu überwinden. Aufgrund von Subventionskürzungen seitens des Bundes, weniger zahlungskräftigen Sponsoren und rückläufige Besucherzahlen, lief das Festival Gefahr, eingestellt werden zu müssen. Busek gelang es, eine Finanzierungslücke von 120.00 Euro zu füllen. Es gelang ihm, zwei große Sponsoren gewinnen zu können. Außerdem war die Landesregierung behilflich.

Es gratulierten: Geschäftsführerin Sybille Jackson und der Künstlerischer Leiter Nicolas Altstaed mit Erhard Busek.  |  BVZ

„Es wäre ein viel zu großer Verlust gewesen, das Festival nicht mehr erhalten zu können“, so Erhard Busek. „Das Kammermusikfest ist aus Lockenhaus nicht mehr wegzudenken. Es hat uns über die Grenzen hinaus bekannt gemacht. Wir danken dir, dass das Erbe von Pfarrer Josef Herowitsch auch zukünftig weitergeführt werden kann“, so Bürgermeister Christian Vlasich. „Für die vielen Erlebnisse bin ich dem Ort und dem Fest innerlich verbunden. Ich betrachte die Ehrenbürgerschaft als eine Anerkennung aber auch Aufforderung weiter etwas für das Kammermusikfest zu tun, um dieses Fest in seiner einzigartigen Weise weiter zu entwickeln“, meinte Busek in seinen Dankesworten.