Erstellt am 26. März 2014, 08:03

„Keine Mittelschule ist derzeit gefährdet“. Bezirk Oberpullendorf / Trotz neuer niedriger Mindestmarke von 80 Schülern ist keiner der acht Standort von Schließung bedroht.

In den acht Neuen Mittelschulen im Bezirk wird es im kommenden Schuljahr nach derzeitigem Stand 222 Anfänger geben. „Im Vorjahr waren es 197“, so Bezirksschulinspektor Reinhard Goger. Im Mittelburgenland wird es insgesamt eine Klasse weniger an den Neuen Mittelschulen geben.

HAK: Schülerzahlen bleiben gleich

Im Feber des nächsten Jahres werden die Rechnungen beginnen, welche Standorte geschlossen werden. „Nach derzeitigem Stand werden die Neuen Mittelschulen geschlossen, bei denen die Schülerzahl unter 80 liegt“, so Goger. Im Feber werden die genauen Feststellungen beginnen. „Derzeit ist keine Neue Mittelschule im Mittelburgenland gefährdet“, so Goger.

Auch in den höheren Schulen des Mittelburgenlandes sind die Anmeldungen bereits über die Bühne gegangen. In der Handelsakademie bzw. Handelsschule hat man in etwa dieselben Schülerzahlen wie im Vorjahr. „Es wird zwei erste Handelsakademie-, eine erste Handelsschulklasse sowie eine Klasse der berufsbegleitenden Form geben“, so Direktorin Helene Schütz-Fatalin.

Bei der berufsbegleitenden Abendschule sind Anmeldungen noch bis zum Beginn des Schuljahres möglich. „Hier ist festzuhalten, dass man sowohl einen einjährigen Basiskurs, einen Handelsschulabschluss nach zwei Jahren und auch eine Handelsakademie-Matura nach vier Jahren machen kann“, so die Direktorin auf Anfrage der BVZ.

Ganztagsform hat sich bewährt 

Im Gymnasium wird man im kommenden Jahr fünf erste Klassen in der Unterstufe haben. „Wir werden nach derzeitigem Stand 110 Anfänger haben“, so Direktor Hans Schütz. 80 Schüler werden die fünfte Klasse, also die erste der Oberstufe, besuchen.

Seit diesem Schuljahr wird im Oberpullendorfer Gymnasium auch eine Ganztagesform angeboten. „Heuer haben sich 15 Schüler angemeldet, für das nächste Jahr 17 Schüler. Es wird angenommen – es entwickelt sich in eine positive Richtung“, so Schütz.