Erstellt am 28. Juni 2016, 17:26

von APA Red

Redemptoristen verlassen nach 80 Jahren Oberpullendorf. Seit 1935 waren in Oberpullendorf im Mittelburgenland Redemptoristen beheimatet. Nun geht die 80-jährige Geschichte des Ordens in der Bezirkshauptstadt zu Ende.

Eigentümerwechsel: Die Redemptoristen geben Kirche und Kloster in Oberpullendorf ab.  |  NOEN, BVZ

Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics verabschiedete am Sonntag in einem Festgottesdienst die letzten verbliebenen drei Ordensangehörigen. Sie sollen nun in neue Orte entsandt werden, teilte die Diözese Eisenstadt am Dienstag mit.

1935 waren zwei Ordensangehörige aus Wien ins Burgenland gekommen und hatten Oberpullendorf als idealen Standort für ein Kloster entdeckt. Im selben Jahr wurde die Klemens-Maria-Hofbauer-Kirche errichtet. 1949 wurde Oberpullendorf zur selbstständigen Pfarre erhoben.

Mit der Jahrtausendwende wurde die Ordensniederlassung wegen Personalmangel von der Wiener an die Warschauer Provinz abgegeben, die sich bereit erklärte, Ordensleute nach Oberpullendorf zu entsenden. Im Vorjahr wurden Kloster und Kirche samt dem dazugehörigen Garten an die Diözese Eisenstadt verkauft, die Warschauer Ordensprovinz entschied, sich mit Sommer 2016 aus Oberpullendorf zurückzuziehen.