Erstellt am 23. Dezember 2015, 09:02

von Michaela Grabner

2016 wird Jahr des Sparstifts. Michaela Grabner über die große finanzielle Herausforderung der Gemeinden.

Kurz vor Jahresende werden in allen Gemeinden die finanziellen Weichen für das neue Jahr gestellt. Und obwohl es kurz vor Weihnachten ist, gibt es in dieser Hinsicht keine Geschenke – ganz im Gegenteil. Der allgemeine Tenor: Die Ertragsanteile werden weniger, die Sozialausgaben höher. Für die Gemeinden heißt das, dass sie weniger Geld zur freien Verfügung haben. Vielerorts wurden daher einerseits nur wenige oder kleine Projekte budgetiert, andererseits überlegt, wo man einsparen kann.

Dies trifft auch auf den Bezirksvorort zu. Seit über einem Jahr wird in Oberpullendorf von allen Fraktionen gemeinsam an einer Analyse möglicher Einsparpotenziale gearbeitet. Und hier werden auch Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen.

Denn unterm Strich braucht es mehrere hunderttausend Euro jährlich, damit die großen anstehenden Projekte, allen voran die Sanierung der Neuen Mittelschule, umgesetzt werden können. Wenn auch das Geld weniger wird, die Aufgaben der Gemeinden werden es sicher nicht. Der Sparstift wird 2016 daher vielerorts ein zwar schmerzlicher, aber auch unumgänglicher Begleiter sein.