Erstellt am 23. September 2013, 22:31

Als Belohnung neuerlich verletzt. Dieter Dank über die harte Arbeit an der Rückkehr und der tiefe Fall in die Frustration. Für einen Kicker gibt es kein schlimmeres Szenario als eine schwere Verletzung – etwa ein Kreuzbandriss.

Für einen Kicker gibt es kein schlimmeres Szenario als eine schwere Verletzung – etwa ein Kreuzbandriss. Ein derartiges Malheur passierte dem Lutzmannsburger Offensivakteur Andreas Imre vor rund einem Jahr. Neben der Operation und der darauffolgenden „Reha“ standen danach auch zahlreiche Einheiten im Fitnessstudio auf dem Plan.

Starker Wille und der unbändige Glaube an sich selbst bescherten dem Talent ein Comeback in der sechsten Runde der 2. Klasse Mitte gegen Dörfl. Die Welt schien wieder heil zu sein, doch bereits in der nachfolgenden Paarung gegen Pöttsching dann die Ernüchterung. Im zweiten Abschnitt schied Imre nach rund einer Stunde infolge eines Zweikampfes verletzungsbedingt aus.

Der erste Verdacht ließ die Mienen der Mitspieler und der mitgereisten Besucher kreidebleich anlaufen. Denn das bereits operierte Knie dürfte erneut nachgegeben haben, und der Verdacht auf eine neuerliche Kreuzbandverletzung ist zu befürchten. Eine MR-Untersuchung wird den endgültigen Aufschluss darüber geben.

Doch was geht nun im Kopf des so ehrgeizigen Offensivspielers vor? Nach so vielen schweißtreibenden Strapazen alles nochmals durchleben oder einen Schlussstrich unter die Karriere setzen? Beide Entscheidungen wären jedenfalls nachvollziehbar.