Erstellt am 06. November 2013, 10:56

Alte Sorten und späte Früchte. Elisabeth Tritremmel über die Anpflanzaktion im Stoober „Biri“.

Den Wald sieht man im Stoober Biri trotz der vielen neuen Bäume, die gepflanzt wurden, noch immer. Denn es handelt sich um junge Bäume, die mit alten Sorten veredelt wurden und diese so auch für die Zukunft erhalten sollen. Manche dieser Sorten sind sogar so speziell, dass sie von Experten nicht eingeordnet werden konnten und nur lokal begrenzt auf dem Stoober Streuobstwiesengebiet wachsen.

Für den sprichwörtlichen „Apfel und ein Ei“ konnte man solche Jungbäume setzen, denn die Gemeinde stellte diese zur Verfügung. Erfreulich war die Resonanz der Aktion in Stoob auf jeden Fall: so war sogar der Obstbauvereinsobmann erstaunt darüber, wie groß das Interesse an der Anpflanzaktion war. Sich nicht um das „Biri“ zu kümmern, das wäre wie den Ast absägen, auf dem man sitzt. Denn genauso wie das Naherholungsgebiet beim Rückhaltebecken ist der Noplerberg mit dem „Biri“ für die Stoober und auch für Gäste ein Anziehungspunkt. Auch wenn die Bäume derzeit noch jung sind: diese Aktion wird auf jeden Fall noch Früchte tragen.