Erstellt am 29. Juni 2011, 00:00

Auge und Ohr der Polizei. MICHAELA TANZLER über das Ende des Assistenzeinsatzes.

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Wenn am 30. Juni der letzte im Bezirk stationierte Assistenzsoldat diesen verlässt, geht eine zehnjährige Ära zu Ende. Seit der Schengenerweiterung waren rund 1.100 Soldaten im Bezirk eingesetzt. Sie haben die Grenzregion allein durch ihre Anwesenheit sicherer gemacht, indem sie der Polizei verdächtige Wahrnehmungen gemeldet haben. Bis zum endgültigen Aus des Assistenzeinsatzes mit Jahresende, werden solche Patrouillen auf Anforderung noch möglich sein, die regelmäßigen Militärstreifen gehören aber der Vergangenheit an. Sag zum Abschied leise Servus, sagt ein Bonmot.

Ein lautes Danke sei den jungen Männern und ihre n Vorgesetzten gesagt, die den Bezirk im letzten Jahrzehnt ein Stück sicherer gemacht haben. Dass die Soldaten künftig nicht mehr da sind, ist aber kein Grund, sich nicht mehr sicher zu fühlen. Schließlich ist die Sicherheit ja in erste Linie Aufgabe der Polizei. Die Soldaten waren für diese zusätzliche Augen und Ohren. Und solche Augen und Ohren können alle wachsamen Bürger sein, indem sie verdächtige Beobachtungen – wie die Soldaten – der Polizei melden.

KOMMENTAR

m.tanzler@bvz.at