Erstellt am 27. Oktober 2010, 00:00

Bedenken sind zu bedenken. MICHAELA TANZLER zur Diskussion im und ums Krankenhaus.

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Dass der Posten des Primars der internen Abteilung aus derzeitiger Sicht nicht nachbesetzt werden soll, sorgt für reichlich Diskussionsstoff innerhalb der Belegschaft des Krankenhauses Oberpullendorf. Viele Mitarbeiter sehen die interne Abteilung als ein Herzstück des Krankenhauses und befürchten dadurch einen Qualitätsverlust und den Beginn einer Aushöhlung des Hauses von innen. Einige sehen dadurch ihre Befürchtungen bestätigt, dass einzelne Abteilungen des Krankenhauses geschlossen werden könnten und sorgen sich um ihre Jobs.

Seitens des Landes wird betont, dass es eine Standortgarantie mit Grundversorgung für alle Krankenhäuser gibt und man eine Verbundlösung – wie es sie schon in anderen Bereichen der KRAGES gibt – für die Interne einmal probieren und dann evaluieren möchte.

Nun wird an einem Modell gearbeitet, das eine intensivere interdisziplinäre Zusammenarbeit im Haus und verstärkte Kooperation zwischen Fachabteilungen verschiedener Krankenhäuser der KRAGES fördert. Dass es seitens der Belegschaft einige Bedenken gibt, sollte Grund genug sein, diese bei der Entwicklung dieses Modells zu bedenken.

m.tanzler@bvz.at