Erstellt am 14. August 2013, 00:00

Bewegung gefragt für mehr Mobilität. Michaela Grabner über ein schlechtes Zeugnis für den öffentlichen Verkehr. Die Erreichbarkeit von Oberpullendorf lässt zu wünschen übrig. Das hat eine Studie des Verkehrsclubs Österreich festgestellt.

Die Erreichbarkeit von Oberpullendorf lässt zu wünschen übrig. Das hat eine Studie des Verkehrsclubs Österreich festgestellt. Demnach gehört Oberpullendorf zu den achtzehn besonders schlecht öffentlich erreichbaren der 76 Bezirkshauptstädte Österreichs.

Dies liegt zum einen daran, dass Oberpullendorf über keinen Bahnanschluss mit Personenverkehr verfügt. Realistisch gesehen wird sich daran so bald nichts ändern, da für einen „attraktiven“ Bahnanschluss Millionen in die Infrastruktur gesteckt werden müssten. Zum anderen ist man mit 17 Buslinien eben auch nicht top, sondern eher „mittelmäßig“ ausgestattet.

Während die Pendler Richtung Wien, Eisenstadt und Wiener Neustadt doch einige Verbindungen vorfinden, ist eine Öffi-Fahrt in den Süden schon schwieriger. Und auch im Bezirk kommt man öffentlich nur sehr schwer voran, was vor allem für Frauen in Teilzeitjobs oder ältere Menschen bei Einkaufstouren und Arztfahrten eine Hürde darstellt. Mehr Bewegung würde hier auch bei der Suche nach Lösungen nicht schaden, die das Mittelburgenland mobiler machen.