Erstellt am 13. Juni 2012, 07:39

Bürgernähe zahlt sich aus. MICHAELA GRABNER über Bevölkerungsentwicklung und Gemeindebudgets.

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Nicht nur die Gemeinden sind für ihre Bürger da, sondern auch die Bürger für ihre Gemeinden. Denn die Gemeinden leben nicht zuletzt auch von ihrer Bevölkerung. Neben den Kommunalabgaben zählen nämlich die Ertragsanteile zu den wichtigsten Einnahmequellen der Gemeinden und die werden pro Kopf berechnet. Laut Innenministerium betrug das bundesweite Bevölkerungswachstum im Vergleich 2012 mit 2011 durchschnittlich 0,4 Prozent. Entwickelt sich eine Gemeinde darunter, so verliert sie laut Innenministerium bereits bares Geld.

Im Mittelburgenland liegen 17 der 28 Gemeinden unter dem Bundesdurchschnitt. Probleme, die den Gemeinden zu schaffen machen, sind die steigende Zahl an Nebenwohnsitzern, Abwanderung, niedrige Geburtenraten und damit eine Überalterung der Bevölkerung. Jede Investition in die Lebensqualität kann daher nur ein Gewinn sein – auch für die Gemeinden selbst. Denn wenn die Gemeinden attraktiv sind, werden vor allem die jungen Menschen in ihren Heimatdörfern bleiben und sich neue Familien dort ein Zuhause suchen. Bürgernähe zahlt sich im wahrsten Sinn des Wortes aus.

ta.zvb@renbarg.m